Alle Blogartikel seit November 2015 sind hier zu finden. Für Artikel seit 2012 verweise ich auf unseren alten Blog Miriam und Eva unterwegs.

Lieblingsorte Katmandu – Fusion Himalaya Restaurant

Momos Fusion Himalaya Restaurant Katmandu, Nepal
Momos im Fusion Himalaya - unser Lieblingsgericht

So, da wir immer wieder gefragt werden, wo wir denn in Katmandu gerne Essen gehen und wo tolle Hotels zu finden sind, habe ich jetzt kurzerhand eine neue Rubrik auf unserem Blog eröffnet: Unsere Lieblingsorte in Katmandu.

Den Anfang macht heute das Fusion Himalaya Restaurant – ein absolutes Highlight für uns. Vor allem für ein schnelles Mittagessen kommen wir immer wieder gerne hier her und genießen nepalische Spezialitäten.

 

Das Restaurant Fusion Himalaya hat erst Anfang 2018 eröffnet und gehört seitdem zu unseren Lieblingen. Es liegt an der Straße Paknajol, am Rande von Thamel. Auf zwei Etagen verteilt findet man kleine Tische und eine Sitzecke – genau richtig für ein Mittagessen auf einer Shoppingtour in Thamel oder nach einem Ausflug zum Durbar Square.

 

 

 

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Was ist die beste Reisezeit für Nepal?

Beste Reisezeit für Nepal, Aussicht Fishtail
Für viele Reisende ist die Bergsicht am wichtigsten

Viele Leute, die an einer Reise nach Nepal interessiert sind, stellen mir diese Frage: Was ist eigentlich die beste Reisezeit für Nepal? So einfach ist dies aber gar nicht zu beantworten, denn es kommt sehr darauf an, was man mache möchte und was einem gefällt. In diesem Artikel habe ich daher einfach mal aufgeschrieben, wie das Wetter so in den einzelnen Jahreszeiten ist, und was für Vor- und Nachteile das fürs Reisen hat. Manche Leute besuchen Nepal natürlich auch auf Grund der Festivals oder verschiedenen kulturellen Ereignisse – das habe ich hier mal außen vor gelassen und werde es in einem einzelnen Artikel näher beleuchten.

 

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Unser Wandersommer – Update zur 1000 K Challenge

Kind Wandern Slowenien
Bei uns ist viel passiert diesen Sommer - und wir hatten viel Spaß!

Jetzt ist es soweit – seit gestern fühlt es sich so richtig herbstlich an. Und für uns geht es nächste Woche auch schon wieder zurück nach Nepal – Zeit mal auf unseren Wandersommer und damit auf die Ergebnisse der 1000 K Challenge zurück zu blicken. Es war nämlich ganz schön viel los bei uns, und noch lange hat es nicht alles auf den Blog geschafft…. Hier kommt also ein kleiner Rückblick auf unseren Wandersommer in Europa und die 1000 K Challenge – und am Ende noch eine wichtige Ankündigung.

 

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Quer durch den Triglav Nationalpark – Vom Krn See zur Komna Hütte

Aussicht Krn Triglav Nationalpark
Finde Walter - ähhh, Miriam :-) So eine wunderschöne Aussicht!

Nachdem wir an den ersten zwei Tagen unserer Hüttenwanderung in Slowenien ja schon erfolgreich den Krn erklommen hatten, sollt unser Tour noch weiter gehen. Von der Krn-See Hütte wollten wir einmal den Nationalpark von Westen nach Osten queren, um dann von der Komna Hütte in den nächsten Tagen in Richtung Triglav zu wandern. Die Querung durch einige Längstäler stellte sich dabei als eine der schönsten Tagesetappen heraus und wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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Buchvorstellung und Gewinnspiel: Family on tour

Family on Tour Buchvorstellung
Miriam freut sich, das Buch endlich in den Händen zu halten

Mit Kleinkind in Indien, auf dem Fahrrad quer durch Europa oder sechs Monate Aufenthalt auf einem Biobauernhof auf den Lofoten – die Reisen, die in dem Buch „Family on Tour“ aus dem Gräfe und Unzer Verlag vorgestellt werden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und was mich natürlich besonders freut: Miriam und ich sind auch dabei! Wir durften unsere Reise nach Muktinath vorstellen und haben uns letzte Woche wie Bolle gefreut, als wir endlich das Druckexemplar dieses tollen Buches in den Händen halten konnten.

In diesem Artikel möchte ich euch das Buch kurz vorstellen. Ich erhalte keine Bezahlung für die Vorstellung, der Text basiert also nur auf meiner eigenen Meinung. Der Verlag stellt mir allerdings die zwei Exemplare für die Verlosung kostenlos zur Verfügung.

 

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Wie teuer ist eine Hüttenwanderung in Slowenien?

Hütte in Slowenien in den Bergen
Was für ein Standort - hier kann man ja nur abschalten

Dieses Jahr haben wir zum zweitem Mal eine mehrtägige Hüttentour in Slowenien gemacht, und es hat uns wieder außergewöhnlich gut gefallen! Es ist einfach ein einzigartiges Gefühl, morgens aufzuwachen und zu wissen, dass man inmitten dieser unglaublichen Bergkulisse ist und dass ein weiterer Wandertag vor einem liegt. Weit weg von Autos, Computer und Alltag schalte ich dort oben immer sofort in einen ganz anderen Modus. Aber wie teuer ist eigentlich eine Hüttentour in Slowenien? Was kosten Übernachtungen und Verpflegung? Nach unseren Erfahrungen der letzten Jahre habe ich mal aufgeschrieben, was wir so ausgegeben haben.

 

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Chemnitz ist immer - nur nicht so laut

„Mama, warum steht auf dem Schild ‚Ausländer raus‘? Meinen die mich?“ – Niemals hätte ich gedacht, dass ich meiner Tochter diese Frage einmal beantworten müsste. Irgendwie dachte ich, das würde hinter uns liegen. Tut es aber nicht. Vor ein paar Tagen kam sie während der Tagesschau ins Wohnzimmer und sah ein Plakat aus Chemnitz. Und seitdem lässt es sie nicht mehr los.

 

Ich muss zugeben, ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich mir die Bilder aus Chemnitz überhaupt angucken konnte, bis ich darüber etwas lesen konnte. Ich dachte, für den Großteil der Deutschen wäre eigentlich klar, dass man zwar das „Wie“ von Migration diskutieren kann, aber nicht das „Ob“. Ich finde es so erschreckend, was für eine Tendenz im Moment in Europa und in der ganzen Welt herrscht, in wie vielen Ländern es offensichtlich als beste Strategie erscheint sich einzukapseln und so zu tun, als wenn man nicht im größeren Zusammenhang existieren würde. Irgendwie scheint es gerade überall nur rückwärts zu gehen.

 

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Gruselgeschichten von unterwegs - Im Haus der Marquesa de Solanda

Kerze im Dunkeln
Photo by David Monje on Unsplash

Ich habe auf unseren Reisen schon so viele spannende und interessante Geschichten und Legenden gehört, die uns oft den Ort noch viel Näher brachten. Geschichten über wütende Teufel, Geister und mystische Figuren die in Höhlen wohnen, begegnen einem überall auf der Welt. Miriam erinnert sich zwar nicht mehr an viele der Orte, an denen wir waren, die Geschichten sind ihr aber immer noch im Kopf. Warum die Slowenen früher daran glaubten, dass in ihren Höhlen Drachen lebten kann sie perfekt erklären, und warum die Erbsen des Teufels in der Bretagne so heißen wie sie heißen weiß sie auch. Auf jeder Burg fragt sie als erstes nach dem Burggespenst, und sie kann sich noch so herrlich gruseln.

 

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Blogparade: Lagerfeuergeschichten von unterwegs

Boot auf Wasser im Nebel
Wasser und Nebel spielen oft eine Rolle in Gruselgeschichten... Photo by Zoltan Tasi on Unsplash

Gruselgeschichten, Legenden und Märchen gibt es überall auf der Welt – und je mehr man unterwegs ist, desto mehr von ihnen hört man. Bei vielen denkt man sich sofort, dass sie pure Phantasie sind, einige lassen sich mit den heutigen Kenntnissen sofort erklären. Aber dann sind da diese einzigartigen, die man nicht vergisst. Die einen irgendwie ganz besonders berühren. Vielleicht hat man ja auch mal etwas Ähnliches erlebt – oder es jedenfalls mal eine Zeitlang gedacht. Sie können gruselig sein, emotional, lustig, einem Gänsehaut einjagen oder nachdenklich machen. Man bekommt sie jedenfalls nicht so schnell aus dem Kopf, aus welchem Grund auch immer. Und genau diese Lagerfeuergeschichten suche ich für meine Blogparade.

 

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Unser Bild des Sommers - Blogparade

Ina und Nico vom Blog "Mit Kind im Rucksack" haben zur Blogparade zum Thema: "Das Bild deines Sommers" gerufen, und da sind wir natürlich gerne dabei. Unser Sommer war echt toll und voller Abenteuer, aber heraus sticht wohl wieder unsere Zeit in Slowenien. Nach einer Woche in und um Kobarid mit vielen spannenden Wanderungen und Ausflügen zu unzähligen Wasserfällen sowie Touren nach Postojna und Predjama ging es wieder hoch auf die Ebene des Triglav Nationalparks, diesmal sogar für acht Tage. Und endlich konnte ich mir meinen Traum wahrmachen, endlich einmal auf dem Krn zu stehen - ein Berg den ich mir eigentlich schon seit zwei Jahren vorgenommen hatte.

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Wanderung auf den Krn im Triglav Nationalpark, Slowenien (Teil 2)

Weg zum Krn
Miriam auf dem Weg auf den Krn

In meinem letzten Artikel habe ich ja schon berichtet, warum der Krn für mich ein wichtiger Berg ist und wie wir die Besteigung diesmal in Angriff genommen haben. Heute sollte es also auf den Gipfel gehen, leider mit eher schlechten Wetteraussichten. Egal dachten wir uns, Hauptsache hoch. Mit dunklen Wolken über uns sind wir dann also losgelaufen. Die ersten Meter begleitete uns der Hüttenhund, mit dem Miriam sich schon angefreundet hatte. Miriam hat ihm immer wieder Stöckchen geworfen, die er mit Begeisterung wiederholte und so ließen sich die ersten Meter gut überwinden. Nach ungefähr einer viertel Stunde kamen wir an den Krn See, der der Krn See Hütte in der wir die Nacht verbracht hatten den Namen gibt.

 

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Wanderung auf den Krn im Triglav Nationalpark – Slowenien mit Kind (Teil 1)

Aussicht vom Krn Berg
Die unglaubliche Sicht vom Krn - jede Anstrengung wert!

Schon aus der Ferne, als das Krn Schutzhaus über der Bergflanke aufgetaucht war, hatte es verlassen ausgesehen. Keine Fahnen draußen, keine Tische, keine Menschen. Heute Morgen, als die Hüttenwirtin uns beim Aufbrechen darauf vorbereitete, hatte ich darin noch kein Problem gesehen. Jetzt, auf dem ausgesetzten Weg im peitschenden Wind und regennass ist die Aussicht auf verschlossene Türen dann doch irgendwie bedrohlich. Miriam, die sich bis jetzt auf dem Aufstieg so super geschlagen hat, braucht auch eine Pause, und vor allem müssen wir uns alle aufwärmen. Hoffentlich ist wenigstens der Biwakraum auf – aber da war sich die Frau im Tal nicht so sicher. Wenn wir jetzt im Regen unser Brot essen müssten, würden wir schon sehr schnell an unsere Grenzen kommen. Noch einmal mobilisiert Miriam ihre letzten Kräfte und läuft vor. Sie verschwindet hinter der nächsten Ecke, und kurz darauf höre ich ihr Stimmchen im Wind. „Mama, die Tür ist auf!“ Puh, nochmal Glück gehabt. Und endlich bin ich dem Gipfel des Berges, den ich schon so lange besteigen wollte ganz nah.

 

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Der Krampez Wasserfall – Slowenien mit Kind

Krampez Wasserfall
Der moosbewachsene Krampez Wasserfall bei Kobarid

Habe ich schonmal erwähnt, dass Slowenien das Land der Wasserfälle für mich ist? Ich glaube mehrmals… Auf slowenisch heißt Wasserfall „Slap“, und bei unserem diesjährigen Aufenthalt war unser Motto „Jeden Tag ein Slap!“ Mit dem Krampez Wasserfall möchte ich heute ein besonders schönes Expemplar in der Nähe von Kobarid vorstellen, an dem wir uns besonders lange aufgehalten haben.

 

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Die Postojna Höhlen – Slowenien mit Kind

Tropfsteine in der Postojna Höhle
Unglaubliche Gebilde in der Postojna Höhle

Zu dritt quetschen wir uns in die schmale Bank des kleinen, offenen Zuges. Kalt weht der Wind aus dem schwarzen Loch herauf, das vor uns liegt und in welches es gleich hinunter gehen soll. Ob das mit der kurzen Hose wohl eine gute Idee war? Leises rumpeln vorne an der Lock, und schon geht es langsam los ins Dunkle. Erst fahren wir durch einen engen Tunnel, der mit Beton ausgekleidet ist. Naja, das ist ja jetzt nicht so spannend. Plötzlich öffnet sich der Raum für einen kleinen Moment nach oben. Was war das denn? Was hing denn da an der Decke? Noch um eine Kurve geht es in der Betonröhre, und dann glaube ich, ich träume. Vor uns öffnet sich eine riesige Tropfsteinhöhle durch die wir in irrem Tempo in dem kleinen Zug sausen, und ich bekomme den Mund vor Staunen kam noch zu.

 

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Die Höhlenburg Predjama – Slowenien mit Kind

Die Höhlenburg Predjama
Die Höhlenburg Predjama - ein beeindruckendes Bauwerk

Die Höhlenburg Predjama gehört zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in Slowenien. Seit der Steinzeit ist hier die Höhle bewohnt, und um die Burg ranken sich viele Legenden und Geschichten. Bis nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie bewohnt und als Jagdschloss genutzt, bis sie schließlich in den Staatsbesitz überging und als Touristenattraktion in Stand gehalten wurde. Immer noch erzählen die Menschen von slowenischen Robin Hood, der hier gelebt hat und seine Belagerer verhöhnte, da nur er die Geheimnisse der Burg und der Höhle kannte – aber davon später mehr.

 

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Wanderung durch die Koseska Schlucht – Slowenien mit Kind

Miriam in der Koseka Schlucht
Miriam in der Koseka Schlucht

Ich war ja schon oft in Slowenien, aber bis jetzt hatten wir unser Quartier immer um Bovec aufgeschlagen oder am Bohinj See. Dieses Mal hatten wir zum ersten Mal eine Ferienwohnung in Kobarid, einem Dorf ein wenig flussabwärts an der Soca. Daher haben wir diesmal ganz andere und neue Juwelen für uns entdeckt. Eine tolle kleine Wanderung in der Nähe von Kobarid ist die Wanderung durch die Koseska Schlucht – Koseska Korita auf Slowenisch. Die Wanderung ist nicht lang, aber sehr abwechslungsreich und vor allem mit Kindern spannend, denn es gibt viel zu entdecken.

 

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Die besten Tipps einer Flugbegleiterin – Wie ist stressfreies Fliegen mit Kindern für Familien und Mitpassagiere möglich? (Interview)

Mit Kind im Flieger kann es ganz schön anstrengend werden - für alle Beteiligten (Foto: Steven Thompson on Unsplash)
Mit Kind im Flieger kann es ganz schön anstrengend werden - für alle Beteiligten (Foto: Steven Thompson on Unsplash)

Fliegen mit Kindern ist so ein Thema an dem sich die Geister scheiden. Einige sagen man sollte warten bis Kinder älter sind, andere fliegen am liebsten mit Babies. Für einige Familien geht nichts über einen Tagflug, andere sind immer nur nachts unterwegs. Und die Mitpassagiere sind immer ein Thema - einige sind verständnisvoll, andere schnell genervt, und es vergeht kaum ein Monat in dem nicht ein Video im Internet kursiert auf dem sich wahlweise ein Kind, dessen Eltern oder die Mitflieger daneben benehmen.

Miriam ist mittlerweile eine professionelle Fliegerin, sie lässt sich durch nichts schocken. Das war aber nicht immer so, ich kann mich noch gut an den ersten Flug erinnern. Sie war zehn Monate alt und es sollte nach Oslo, Norwegen gehen. Dieser Flug ist meiner Mutter und mir immernoch als ein absoluter Höllenritt in Erinnerung, Miriam hat drei Stunden lang gebrüllt wie am Spieß und sich nicht beruhigen lassen. Sie wollte partout nicht auf meinem Schoß sitzen und zu einem Zeitpunkt hat sie sich mit Ninja-Technik von meinem Arm gerobbt, ist unter den Sitz meines Vordermanns gekrochen und hat sich dort festgekrallt. Kurz hab ich überlegt, ob ich sie einfach dort liegen lasse - ich wusste mir nicht mehr zu helfen. Unsere Mitreisenden taten mir sehr leid, aber zum Glück hatten alle viel Verständnis für unsere Situation.

Seitdem ist das Fliegen bei uns immer besser geworden - auch wenn wir aus anderen Gründen so einige Katastrophen erlebt haben.

Aber was denkt eigentlich das Flugpersonal über das Fliegen mit Kindern? Und gibt es einige No Go´s, die man sich auf jeden Fall sparen sollte? Ich konnte mit Delia von Delia wings darüber sprechen. Delia ist seit 2010 Stewardess in einer großen deutschen Airline. Außerdem ist sie die Mutter eines knapp zwei jährigen Rackers, mit dem sie auch privat oft fliegt.

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Der Kozjak Wasserfall – Slowenien mit Kind

Slowenien könnte auch das Land der Wasserfälle heißen, so viele gibt es hier. Besonders am Rand des Triglav Nationalparks ergießen sich unendlich viele Kaskaden nach unten, die gar nicht alle durch Wege erschlossen sind. Zustande kommt dies durch die unterschiedlichen Gesteine, die hier aufeinandertreffen. Oben in den Bergen herrscht kalkhaltiges Gestein vor, welches das Wasser durchlässt. Weiter unten trifft dieses Wasser dann auf lehmhaltiges Gestein und kann nicht weiter versickern – irgendwo muss es also raus.

 

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Lo Manthang – Stadt im Zeichen der Klöster

Kind auf Dachterrasse
Miriam über den Dächern von Lo Manthang

Nachdem wir am vorherigen Tag ja alle unsere Kräfte gebraucht hatten, um von Tsarang nach Lo Manthang zu wandern, haben wir es heute ruhig angehen lassen. Unser ursprünglicher Plan war es, uns morgens die drei Kloster in der Stadt anzugucken und nachmittags den Ort auf eigene Faust zu erkunden und ein wenig shoppen zu gehen. Nach einem leckeren Frühstück mit Pfannekuchen und Kaffee waren wir dann auch schon startklar, bis Arjun uns bremste: morgens war ein Mönch aus dem Kloster vorbei gekommen und hatte mitgeteilt, dass bis drei Uhr niemand da sein Würde, da alle zu einer Puja im Nachbarort gegangen waren.

 

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Tagesausflug in Pokhara – Devi Falls und Gupteshwor Mahadev Cave

Der Weg schlängelt sich weiter durch den Fels, es wird immer dunkler. Zack, schonwieder fast hingefallen. Immer glitschiger werden die Felsen, und ich kann immer noch nicht wirklich erkennen, wo wir eigentlich hingehen. Miriam kann ich kaum noch sehen, sie ist mit ihrer Freundin voraus gelaufen und findet den Höhlengang bestimmt total spannend. Ich kann gerade noch so das Echo ihres Gekichers hören – wenigstens die beiden haben Spaß. Die Luft wird immer drückender und die Feuchtigkeit beträgt bestimmt 1000%. Plötzlich weichen die Wände rechts und links, es öffnet sich eine große Halle und ich kann endlich wieder atmen. Weiter vorne hört man Wasser rauschen und grünliches Licht fällt in die Höhle. Jetzt kann ich auch endlich erkennen, wo wir eigentlich hingegangen sind – hinter den Devi Wasserfall.

 

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Lo Manthang – Ankunft in der verbotenen Stadt

Aussicht Upper Mustang
Eines der letzten Bilder, die wir noch machen konnten...

An unserem siebten Tag in Mustang war es endlich soweit: nach all unseren Anstrengungen sollten wir endlich die Hauptstadt Lo Manthang erreichen. Nachdem wir am Vortag an unserem Ruhetag in Tsarang nochmal ordentlich Kräfte getankt hatten, fühlten wir uns heute bereit, die längste Tagesetappe hinter uns zu bringen.  Von Tsarang sollte es leicht bergauf gehen, dann über eine ausgedehnte Ebene und schließlich über einen letzten Pass. Von dort aus könne man Lo Manthang und seine berühmten Stadtmauern schon erkennen, sagte uns Arjun morgens. Leider haben wir von diesem Tag kaum Bilder, da alle unsere Kameras keine Batterie mehr hatten und wir erst in Lo Manthang wieder alles aufladen konnten…

 

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Maskenmalen in Kathmandu – Tagesaktion mit Kind

Maskenmalen in Kathmandu, Miriam malt eine Buddhamaske an
Miriam arbeitet hochkonzentriert an ihrer Maske

Miriam beugt sich hochkonzentriert über die weiße Maske, die vor ihr liegt. Draußen vor der Tür hupen die Autos, der Nachbarshund bellt und irgendwo klingelt ein Handy, aber sie lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen. Ganz vorsichtig setzt sie den Pinsel an und malt die Augenbrauen von Buddha nach. Langsam kann man die Konturen des Gesichts erkennen und kann sich vorstellen, wie das Endprodukt wohl aussehen wird. Stolz zeigt sie mir ihre Arbeit: Guck mal Mama, die Augen habe ich fertig!

 

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Ruhetag in Tsarang – Tagesausflug nach Ghar Gompa

Aussicht Berge und Chorten Upper Mustang
Die Sicht von Ghar Gompa in Richtung Tsarang - man kann sich kaum sattsehen

Nachdem wir mit unseren neuen Nachbarn so eine anstrengende Nacht hatten und heilfroh waren, als diese am nächsten Tag weg waren, haben wir es ruhig angehen lassen. Unseren zweiten Kaffee haben wir oben auf dem Dach getrunken und in Ruhe überlegt, wie wir den Tag verbringen könnten. Ich hatte Lust zu laufen, die anderen drei eher auf eine ruhige Kugel, so dass wir uns entschieden, den heutigen Tag nicht zusammen zu verbringen. Ungefähr zwei Stunden westlich lag ein sehr altes buddhistisches Kloster, Ghar Gompa, zu dem Arjun, Deepak, Keshab und ich einen Tagesausflug machen wollten. Gisa, Annette und Miriam hatten den Plan, die Gasdusche in unserem Guesthouse auszuprobieren und den Ort an sich nochmal im Sonnenschein zu erkunden.

 

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Wandern in Nepal – Wichtige Tipps (Interview)

Aussicht Langtang mit Gebetsfahnen
Wandern in Nepal - ein Traumziel für viele

Vor der ersten Tour nach Nepal haben viele Fragen, was wohl auf sie zukommt. Ich habe heute mit einem Experten gesprochen, der ein paar wirklich super Tipps geben kann. Dil Sapkota arbeitet seit über 23 Jahren im Tourisumssektor in Nepal und hat seit 14 Jahren eine eigene Trekkingagentur, Adventure Glacier Treks & Expeditions. Miriam und ich haben schon mehrere Touren mit ihm und seiner Agentur gemacht und sind vollauf begeistert. Hier also seine Antworten auf meine Fragen

 

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Von Ghami nach Tsarang – wir sind akklimatisiert

Chorten/Stupas auf dem Weg nach Tsarang
Chorten auf dem Weg zum Pass ins Tal von Tsarang

Nachdem es uns am vierten Tag unserer Wanderung in Upper Mustang ja schon viel leichter gefallen war, auf den Pass aufzusteigen, so zeigte uns der fünfte Tag dann endgültig: wir sind endlich akklimatisiert. Von Ghami wollten wir nach Tsarang wandern und natürlich gab es auch hier wieder einen Pass zu überwinden.

 

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Wandern in Nepal – wie bekomme ich die TIMS Karte?

Möchte man in Nepal auf eine der bekannten Wandertouren im Annapurna-, Everest- oder Langtanggebiet gehen, so braucht man die TIMS Karte. TIMS bedeutet Trekker Information Management System und ist eine Maßnahme des Tourismusministeriums um den Überblick zu behalten, wie viele Trekker wann wo unterwegs sind. Es gibt zwei verschiedene Arten: eine grüne Karte wenn man ohne Guide unterwegs ist und eine blaue, wenn man mit Guide unterwegs ist. Im zweiten Falle besorgt meistens die Agentur die TIMS Karte, ansonsten muss man sich selbst darum kümmern.

 

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Von Syangboche nach Ghami – Planänderung

Nachdem uns der dritte Tag unserer Wandertour in Upper Mustang so schwer gefallen ist und wir ja schon an unserem eigentlichen Mittagsessensstop übernachtet hatten, haben wir am nächsten Tag zusammen nochmal genau überlegt und unsere Pläne geändert. Eigentlich wollten wir in fünf Tagen bis in die Hauptstadt Lo Manthang laufen, dort einen Tag bleiben und anschließend schnell wieder absteigen um die Dauer unseres Permits einzuhalten. Wir merkten aber so langsam aber sicher, dass das nicht möglich sein würde, weil wir einfach zu langsam unterwegs waren. Wir wollten uns ja auch nicht quälen und vor allem auch Zeit für die Kloster und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand haben. Also haben wir uns dazu entschieden, langsamer aufzusteigen und am Ende einen Jeep aus Lo Manthang zurück nach Kagbeni zu nehmen.

Mit dieser angenehmen Aussicht vor Augen sind wir dann wieder mit neuer Energie in unseren vierten Wandertag gestartet. Unser heutiges Tagesziel war Ghami, ein etwas größerer Ort ungefähr 15km von Syangboche entfernt. Und wieder mussten wir aufsteigen, es ging wieder mal über einen Pass ins nächste Tal.

 

 

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Rafting mit Kindern – Der Trisuli River in Nepal

Gruppe mit Kind auf Raft
Endlich konnten auch wir mal ausprobieren, wie es sich mit den Gummiboten so fährt...

River Rafting ist in Nepal eine große Sache. Es gibt hier mehrere Flüsse, auf denen das möglich ist, am bekanntesten ist aber wohl der Trisuli River, der eine ganze Zeit lang neben der Straße von Kathmandu nach Pokhara her fließt. Jahrelang haben wir jetzt aus dem Busfenster die Rafts beobachtet, die wie kleine Spielzeugboote in den Wellen rumgeschubst wurden.  Jedes Mal hat Miriam mich angebettelt, dass wir das doch auch endlich mal machen sollten. Und jetzt war es endlich so weit: Ich hatte meiner Familie in Aussicht ihres Nepalbesuchs Gutscheine für eine Raftingtour zu Weihnachten geschenkt, und Miriam durfte mit.

 

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Weiter in die Höhe – unser dritter Tag in Upper Mustang

Straße in Upper Mustang zum Pass
Die Straße schlängelt sich langsam das Tal hinauf - eine ganz schön schwierige Aufgabe für unsere müden Beine...

Am dritten Tag unserer Wanderung ging es nochmal weiter nach oben – und dass wo uns die Steigungen des vorherigen Tages noch so in den Beinen saßen. Wir wollten bis Gheling laufen, und dort sollten wir unser erstes altes Kloster zu sehen bekomme. Von Samer aus konnte man den Talausgang schon sehen, allerdings brauchten wir trotzdem mehr als eine Stunde, um diesen auf den unzähligen Serpentinen zu erreichen. Wir alle hatten nicht besonders gut geschlafen, und die Höhe setzte uns weiter zu, so dass wir deutlich langsamer unterwegs waren, als eigentlich geplant.

 

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Drei Jahre nach dem Erdbeben – die Angst bleibt

In Sekunden muss ich eine Entscheidung treffen: den kurzen Weg durchs Haus, oder den langen über die Terrasse. Um mich herum ist das Chaos ausgebrochen. Menschen schreien, Tische fallen um, Geräusche die ich nicht zuordnen kann übertönen alles. Ich drehe mich um und renne über die Terrasse. Umgefallene Stühle liegen in meinem Weg, Taschen liegen herum – ein kleiner Teil meines Gehirns überlegt die Stühle wieder aufzustellen, während der andere schreit:“ Lauf, lauf um dein Leben“.  Mit Mühe kann ich die Holzbrücke überqueren, die die Terrasse mit dem festen Grund verbindet. Obwohl fester Grund gerade relativ geworden ist, alles bewegt sich. Links sehe ich wie das Schilf aus dem Teich, der sonst so friedlich hinter meinem Marktstand liegt in die Luft geschleudert wird. Und in der Sekunde in der mein Fuß den Stein berührt bricht die Panik über mich herein: Wo ist Miriam.

 

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Cook like a local – Kochen lernen in Kathmandu

„Noch viel kleiner“.  Sakuntala beugt sich über meine Schulter und muss ein wenig lachen, da offensichtlich die Größe der Kohlstücke auf meinem Schneidbrettchen noch vollkommen inakzeptabel ist. Ok, dann eben noch ein wenig kleiner. Neben mir müht sich Miriam mit Möhrenschnippselchen, die auch noch viel kleiner werden sollen, meine Geschwister schneiden anderes Gemüse, Bettina knetet den Teig und der Geruch von angebratenen Gewürzen liegt in der Luft – wir machen einen Kochkurs in Nepal.

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Von Chugsang nach Samer – hoch hinauf in Mustang

Mustang mit Kind
Die Aussicht auf Chugsang von Chele

Nachdem wir in Chugsang mit leichtem Schneefall angekommen waren und kaum die Umgebung bewundern konnten, da es sehr nebelig war, erwartete uns am nächsten Morgen eine große Überraschung: Unser Hotel lag direkt am Kali Gandaki und der Ausblick auf die roten Klippen, für die Mustang so berühmt ist, war atemberaubend. Guckte man rechts das Tal hinauf konnte man schon den nächsten Ort Chele in der Ferne erkennen, links hinunter lag das weit offene Tal und erschien unendlich.

 

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Doghammer Wanderflipflops für Eva – ein Testbericht

Wenn bei uns in der Familie ein Gegenstand pro Person ausgesucht werden müsste, der die Person repräsentiert so bin ich mir sicher zu wissen, was meine Geschwister für mich aussuchen würden: Flip Flops. Seitdem ich denken kann laufe ich lieber in Flips Flops oder gleich ganz barfuß als meine Füße in enge Schuhe zu quetschen. Ich habe schon lange Wanderungen in Flip Flops absolviert, die andere nur in hohen Wanderstiefeln gemacht haben – die Freiheit meiner Füße ist mir einfach wichtig.

 

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Unser erster Tag in Mustang – in das verbotene Königreich

Nepal mit Kind, Mustang mit Kind
Wir waren alle aufgeregt: endlich sollte es los gehen

Nachdem wir unsere holprige Fahrt bis nach Kagbeni gut überstanden hatten, sollte es am nächsten Tag mit dem Wanderteil losgehen. Mit unserem Permit hatten wir die Erlaubnis, zehn Tage und neun Nächte in Mustang zu bleiben und uns dieses mystische Königreich per pedes zu erschließen. Vor lauter Nervosität haben wir alle morgens unsere Rucksäcke drei Mal umgepackt, bis dann die Porter vor der Tür standen und sie einfach mitgenommen haben. Endlich ging es jetzt also los, und dick eingepackt haben wir uns auf den Weg gemacht.

 

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Von Pokhara nach Kagbeni - Der Anfang eines großen Abenteuers

Mit Kind in Nepal, Mit Kind in Mustang
Hier sollte es endlich weitergehen...