Alle Blogartikel seit November 2015 sind hier zu finden. Für Artikel seit 2012 verweise ich auf unseren alten Blog Miriam und Eva unterwegs.

Ausflug zur Schrammsteinaussicht – Abenteuer mit Kind

Schrammsteinaussicht mit Kind
Wenn man sich über das Geländer lehnt, kann man sogar die Elbe sehen - die Schrammsteinaussicht

Die Schrammsteine sind eines der berühmtesten Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges und bieten ein unglaubliches Panorama – natürlich konnten wir uns das nicht entgehen lassen. An unserem dritten Tag in der Sächsischen Schweiz haben wir also eine kleine Wanderung von Bad Schandau zur Schrammsteinaussicht gemacht.Was wir allerdings nicht wussten, war die Tatsache dass allein schon der Weg dorthin eine kleine Herausforderung sein würde und uns so sehr fordern würde...

 

 

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Sächsische Schweiz mit Kind – über die Schwedenlöcher zur Bastei

Sächsische Schweiz mit Kind
Die Bastei - die bekannteste Sehenswürdigkeit der Sächsischen Schweiz

Deutschland hat verdammt schöne Ecken, das habe ich dieses Jahr wieder mal feststellen dürfen. Zum ersten Mal sind wir im September auch mal in die Sächsische Schweiz gekommen, um dort ein wenig zu wandern. Und ich kann sagen, ich bin hellauf begeistert!

 

Am ersten Tag wartete gleich ein absolutes Highlight auf uns: Durch die Schwedenlöcher hoch zur Bastei, der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in der Sächsischen Schweiz.

 

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Warum Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern Mist ist

Freiwilligenarbeit im Ausland hat sich in den letzten Jahren zu etwas entwickelt, was für viele zum Reisen dazu gehört. Als ich vor fast 15 Jahren nach dem Abi in Ecuador in einem ökologischen Reservat gearbeitet habe, war ich in meinem Jahrgang noch die absolute Ausnahme, aber heute gehen unglaublich viele Jugendliche nach der Schule oder auch noch während des Studiums ins Ausland, um dort neben Urlaub zu machen auch noch etwas Gutes zu tun.

 

An sich finde ich das total klasse, Freiwilligenarbeit war für mich und meinen Werdegang sehr wichtig und hat mein ganzes Leben geprägt. Auch wenn man sich natürlich bewusst sein muss, dass es in solchen Aufenthalten eher um das eigene Lernen gehen sollte als darum, anderen etwas beizubringen oder zu helfen, kann so eine Zeit im Ausland echt eine wichtige Rolle spielen. Trotzdem gibt es eine bestimmte Art von Freiwilligenarbeit, die ich absolut nicht unterstützen kann und über die ich deshalb jetzt auch diesen Artikel schreiben möchte: Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern.

Auf den ersten Blick klingt die Idee ja super: Man hilft armen und hilflosen Kindern in Waisenhäusern durch seine Arbeit und leistet vielleicht sogar noch durch einen finanziellen Beitrag, dass das Waisenhaus weiter betrieben werden kann. Leider ist das Ganze nicht ganz so simpel.

 

 

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Reiseplanung mit Kind - Roundup

Reiseplanung mit Kind
Oft haben wir die schönsten Erlebnisse ungeplant - wie hier in Peru

Ich bin kein großer Planer, das muss ich unumwunden zugeben. Auch bei Reisen lasse ich meistens alles auf mich zukommen und habe bis jetzt vor allem auf meinen längeren Reisen selten mal ein Hotel vorgebucht oder eine echte Routenplanung gemacht, an die ich mich dann wirklich gehalten hätte. So war ich schon immer, und auch mit Miriam hat sich ehrlichgesagt wenig daran geändert. Auf unserer letzten langen Reise in Südamerika ist mir dann aber an mehreren Beispielen nochmal deutlich geworden, dass diese Art zu Reisen für uns sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Wir konnten zum Beispiel nicht in einen Ort fahren, den ich eigentlich fest auf der Liste hatte, da dort alles ausgebucht war und ich mich viel zu spät gekümmert habe. In Brasilien sind wir in eine Stadt gefahren, die sehr gefährlich war und in der wir uns fünf Tage im Hotel verkrochen haben, da ich zu viel Angst hatte, vor die Tür zu gehen, weil ich mich nicht im Vorhinein vernünftig informiert habe. Andererseits waren wir durch unsere Flexibilität in der Lage, spontan eine wunderschöne Wanderung in Peru einzuschieben und die Einladung unseres Freundes in den Dschungel anzunehmen – Erfahrungen, die sicherlich zu den schönsten auf unserer ganzen Reisen gehörten.

 

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Höhenwanderungen mit Kindern – 6 Tipps damit es klappt

Wandern mit Kindern, Höhentrekking mit Kindern
Miriam auf dem Pass des Santa Cruz Treks

Wandern mit Kindern ist macht viel Spaß und immer mehr Familien sind mit ihrem Nachwuchs draußen unterwegs. Aber wie sieht es mit Wanderungen in die Höhe aus? Viele Eltern sind unsicher, wie hoch sie mit ihren Kindern aufsteigen können und welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.

 

Miriam und ich waren schon viel in größeren Höhen unterwegs – ihr höchster Aufstieg war bis auf 5000 m in Peru. Wir haben aber auch schon mal an einem Tag einen Marsch bewältigt, in dem sie fast 1000 Höhenmeter auf 4750 m getippelt ist – echt beeindruckend für ihr Alter. Miriam hatte mit der Höhe noch nie Probleme, mich hat es allerdings schon mal erwischt. Als 20jährige wäre ich nach dem Versuch einer Bergbesteigung in Bolivien auf 6000 m Höhe mal fast im Schnee liegen geblieben. Zum Glück haben mich unser Guide und meine Freundin so mehr oder weniger nach unten gezogen, aber so habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schnell man jegliche rationale Kontrolle über sich verlieren kann und wie gefährlich die Höhenkrankheit sein kann. Bei allen Höhentouren – und natürlich besonders, wenn man mit Kindern unterwegs ist – gibt es daher einige Dinge, die man beachten muss um auf der sicheren Seite zu bleiben.

 

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Die junge Mutter und der Softwareentwickler – Sexismus als Mutter

Sexismus als Eltern, Sexismus als Mutter

Als ich noch alleinstehend war, hatte ich manchmal das Gefühl, Sexismus in Deutschland ist überwunden (ja, ich weiß, naiv ohne Ende :-)). Ich fühlte mich frei tun zu können was ich wollte, hatte nicht das Gefühl in meinen beruflichen Zusammenhängen als Frau anders behandelt zu werden und fühlte mich verdammt emanzipiert. Seitdem Miriam auf der Welt ist und ich in eine andere Lebensphase eingetreten bin, habe ich aber festgestellt, dass ich da wohl in einer Scheinwelt gelebt habe – Sexismus und Geschlechterdiskriminierung in Deutschland sind weiterhin existent und keineswegs ausgemerzt. Sobald man ein Kind bekommt, wird man in der Gesellschaft plötzlich ganz anders gesehen.

 

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Blogparade: Bye Bye Winter - Hallo Sommer

Ich muss ganz ehrlich sagen, so richtig Wintermüde bin ich dieses Jahr gar nicht - wir hatten ja gar keinen richtigen Winter. Die kalten Monate waren Miriam und ich in Südamerika unterwegs, hier in Nepal ist gerade Sommer, und so richtiger Frust konnte sich bei mir nicht aufbauen. Trotzdem, wenn ich gerade lese dass es in Deutschland aktuell 6 Grad sind, dann bekomme ich doch Lust, in alten Sommerfotos zu schwelgen und mich auf die kommenden Monate zu freuen, in denen die Temperatur dann doch hoffentlich regelmäßig über die 20 Grad klettert. Sehr passend also, dass Before We Die gerade eine Fotoparade genau zu dem Thema durchführt: Bye Bye Winter - Hallo Sommer. Ganz unterschiedliche Reiseblogger zeigen ihre besten Sommerfotos zu verschiedenen Themen, und da möchten Miriam und ich natürlich nicht fehlen. So here goes:

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Ilha Grande – Ohne Geld auf der Insel gestrandet

Ilha Grande mit Kind
Miriam auf der Überfahrt nach Abraao

Nach unseren erholsamen drei Tagen in Paraty sind Miriam als letzten Stopp in Brasilien noch für zwei Tage zur Ilha Grande gefahren. Diese Insel liegt zwischen Paraty und Rio vor der Küste und es gibt dort keine Autos. Das Landesinnere ist noch ein richtiger Dschungel, und man kann sich nur fortbewegen indem man ein Taxiboot nimmt.

 

Vorher hatte ich an einigen Stellen gelesen, dass es auf der Ilha Grande keine Geldautomaten gibt, man muss also genügend Bargeld mitnehmen. Ich bin also extra in Paraty nochmal zur Bank gegangen, um nicht auf der Ilha Grande zu stranden und fühlte mich gut ausgerüstet.

 

Unser Hotel fiel in die Kategorie Glück gehabt. Ich hatte ja wiedermal keine Ahnung, was uns auf der Insel erwartet und bin einfach nur nach dem Preis und den Empfehlungen gegangen. Erst am Tag vor Anreise habe ich realisiert, dass das Hotel nicht im Hauptort Abraão liegt, sondern an einem einsamen Strand, an den wir erst noch mit einem Taxiboot fahren mussten. Zuerst hab ich mich total geärgert, da das ja nur noch Zusatzaufwand bedeutete und wir all unser Gepäck mithatten. Als wir dann aber am Pier ankamen, war ich nur noch froh, dass wir dort nicht bleiben mussten. Gerade hatte ein Kreuzfahrtschiff angelegt und schüttete nun seine Ladung aus, es war laut, voll und absolut nicht die Erholung, die ich mir erhofft hatte. Nach ein wenig Diskussion haben wir dann ein Taxiboot gefunden und haben uns dann von dem wuseligen Ort Abraão verabschiedet, ohne einmal zurückzugucken.

 

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Gewinnspiel – Danke für 500 Likes

In den letzten Wochen haben wir gleich auf zwei sozialen Netzwerken die 500 überschritten! Sowohl auf Facebook als auch auf Instagram folgen uns bereits so viele Menschen, und auch wenn das im Vergleich zu anderen Blogs natürlich noch kleine Zahlen sind, so freuen wir uns doch unglaublich darüber!

 

Als Dankeschön für diese tolle Unterstützung, haben wir wieder mal ein kleines Gewinnspiel auf unserem Blog. Zu gewinnen gibt es diesmal ein richtiges kleines Nepal Paket: Einen Schal von Kakani Himalayan Natural Dyes, eine Tasche vom Frauenprojekt Jeevankala und eine Packung Tee von der Teefarm aus Kaule.

 

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Paraty – Im Hostel mit Kind

Im Hostel mit Kind, Paraty mit Kind
Miriam hatte schnell ihren Lieblingsplatz gefunden.

Nach unserer negativen Erfahrung in Fortaleza hatten Miriam und ich absolut keine Lust mehr auf Großstädte. Unser Flug ging zwar nach Rio, wir haben uns dann aber dort direkt am Flughafen von einem Shuttle abholen lassen, das uns nach Paraty bringen sollte. Paraty ist ein kleines Dorf ein wenig südlich von Rio, welches anscheinend einer der wenigen Orte in Brasilien mit kolonialem  Charme sein sollte.

 

Das Abholen hat auch super geklappt, diesmal stand wirklich jemand mit unserem Namensschild am Ausgang. Da wir die einzigen waren, die zu dieser Uhrzeit gebucht hatten, hatten wir den Minibus ganz für uns alleine. Nach fünf Stunden angenehmer Fahrt sind wir dann also in Paraty angekommen, aber als der Fahrer uns in unser Hostel brachte hat mich fast der Schlag getroffen: Laute Musik, alle Gäste mit einem Cocktail in der Hand und ich war mit Abstand die älteste dort – ich hatte ein klassisches Partyhostel gebucht… Wiedermal ein Zeichen, dass ich wohl ein wenig an meinen Planungsfähigkeiten arbeiten muss.

 

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Fortaleza, oder wie die Angst bei uns einzog

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Fortaleza in der Abenddämmerung - Vom Hotelbalkon aus ganz schön...

In Brasilien sollte unsere gemeinsame Zeit mit meiner Mutter enden. Eigentlich wollte sie schon von Rio de Janeiro aus wieder nach Deutschland fliegen, aber von dort haben wir keine bezahlbaren Direktflüge gefunden, oder wenigstens Flüge ohne unmögliche Wartezeiten. Condor fliegt aber aus verschiedenen nordbrasilianischen Städten direkt nach Frankfurt, also haben wir uns überlegt, noch ein paar Tage Strandurlaub in Fortaleza zu machen, bevor es für Annette wieder in das kalte Deutschland gehen sollte.

 

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Von Buenos Aires nach Rio de Janeiro – Nervenzusammenbruch inklusive

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Am Anfang waren wir noch hoffnungsvoll...

Wie schon im letzten Jahr war der ursprüngliche Aufhänger unserer Reise auch dieses Mal wieder die OnSustainabilty Konferenz, diesmal in Rio. Nach unseren sechs Wochen in Patagonien mussten wir also irgendwie nach Rio de Janeiro kommen, damit ich pünktlich für meine Präsentation dort sein könnte. Den Flug für unsere speziellen Daten zu finden war schon schwierig genug, und um nicht zu tief in die Tasche greifen zu müssen, haben wir uns schließlich für eine etwas risikoreiche Variante entschieden: Wir sollten erst morgens um acht ankommen, so dass mir vier Stunden bleiben würden, um zur Konferenz zu kommen. Da unser Hotel aber in direkter Nachbarschaft zum Konferenzort war, sah ich da kein großes Problem.

 

Frohen Mutes sind wir dann also am Abend in Buenos Aires zum Flughafen gefahren. Ich kam mir total klug vor, da ich extra Mal daran gedacht hatte, alle meine Sachen für die Konferenz im Vorhinein zusammenzusuchen und in eine spezielle Tasche zu packen. Mit in der Tasche: Miriams Badesachen, damit meine Mutter mit ihr direkt in den Pool gehen könnte, auch wenn wir eventuell erst später einchecken könnten.

 

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Ausflug mit Kind in El Calafate – Die Super-Gletscher-Tour

Drei Generationen auf Super-Gletscher-Tour :-)
Drei Generationen auf Super-Gletscher-Tour :-)

Unsere letzte Station in Patagonien sollte El Calafate auf der argentinischen Seite sein. Von dort aus kann man sehr gut den Nationalpark der Gletscher erkunden, ein riesen Areal in dem es mehrere hundert Gletscher gibt. Die Bekanntesten sind wohl der Upsala Gletscher (der zweitgrößte) sowie der Perito Moreno, an dessen Eiswand man ganz nah ran kommt und den man mit etwas Glück auch beim Kalben beobachten kann.

 

Um möglichst viel in einen Tag zu packen, haben wir uns für die sogenannte Super-Gletscher-Tour entschieden: Drei der größten und spektakulärsten Gletscher des Parks an einem Tag. Dies sollte also unser großes Finale sein. Morgens ging es per Boot zum Upsala Gletscher, dann am Spegazzini Gletscher vorbei und anschließend per Bus zum Perito Moreno.

 

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Laguna Nimez – Vogelabenteuer in El Calafate

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Wo sind denn jetzt hier die versprochenen Flamingos?

Unser letzter Stopp auf der Patagonienreise war El Calafate in Argentinien. Nach tollen vier Wochen in wilder Natur war dies eine gute letzte Station für unser Abenteuer.

 

Neben der Super-Gletscher Tour stand auch noch ein Besuch der Laguna Nimez auf dem Programm. Dieses Vogelschutzgebiet lag in direkter Nähe unseres Hotels und war so zu Fuß zu erreichen – mal eine nette Abwechslung zu den ewig langen Fahrten der letzten Wochen. Miriam hoffte darauf, Flamingos zu sehen und Annette und ich einfach auf einen netten Spaziergang.

 

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Nationalpark Torres del Paine mit Kind – Traum oder Albtraum?

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Die Torres - Das Wahrzeichen des Nationalparks. Wunderschön, aber trotzdem hatten wir nicht nur gute Erfahrungen

Eine Patagonienreise ist nicht komplett ohne einen Besuch im Nationalpark Torres del Paine. Der Park ist wohl das, woran die meisten als erstes denken, wenn sie Patagonien hören. Also sollte es auch für uns dorthin gehen und wir haben uns ganze vier Tage Zeit genommen, den Park zu erkunden. Unsere Erfahrungen waren allerdings nicht nur positiv – was uns aufgestoßen ist möchte ich hier mal verarbeiten.

 

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Patagonien mit Kindern – ein paar praktische Tipps

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Wind, Sonne, Regen - wir hatten alles dabei. Miriam war nicht immer begeistert :-)

Wir haben ja die ersten Wochen dieses Jahres in Patagonien verbracht und hatten eine ganz tolle Zeit dort. Ich fand es aber im Vorhinein ein wenig schwierig, Infos zum Reisen mit Kindern dort zu finden, also hab ich einfach mal ein paar Sachen zusammengeschrieben, die mir vorher sicherlich geholfen hätten.

 

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Nein, ihr seid nicht „alleinerziehend fürs Wochenende“!

Heute muss ich mich mal über eine Redensart aufregen, die mir in letzter Zeit viel zu oft untergekommen ist: Mein Partner/meine Partnerin arbeitet so viel, ich hab das Gefühl ich bin alleinerziehend. Oder gerne auch: Nächste Woche bin ich dann alleinerziehend (weil der Partner/die Partnerin nicht da ist).

 

Ich bin seit sieben Jahren alleinerziehend, und mittlerweile kann ich es echt nicht mehr hören. Natürlich ist es anstrengend, wenn man mehr oder weniger alleine für die Kinderbetreuung zuständig ist, weil der Partner aus welchen Gründen auch immer grad nicht da ist. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass man alleinerziehend ist. Und ich empfinde es mittlerweile fast als Beleidigung, wenn Leute das sagen.

 

Ich bin seit sieben Jahren alleine für meine Tochter zuständig. Das heißt aber eben nicht nur, dass ich mich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr um sie kümmere, sondern hat für mich noch ganz andere Dimensionen.

 

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Ausflüge in Puerto Natales  – Mit dem Boot zum Gletscher Serano

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Ein ganzer Tag auf dem Boot - mein perfekter Ausflug... Miriam war sich da noch nicht so sicher

Nach unseren vier Tagen in Punta Arenas sind wir dann mit dem Bus weitergezogen nach Puerto Natales, dem Hauptzugang zum Nationalpark Torres del Paine. Aber auch von Puerto Natales aus kann man tolle Tagesausflüge machen, in denen man viel entdecken kann.

 

Annette hatte uns schon von Deutschland aus einen ganz besonderen Ausflug ausgesucht. Einen ganzen Tag lang sollte es mit dem Boot von einem Gletscher zum nächsten gehen, inklusive deftigem Mittagessen in einer Estancia, einer Schafsfarm mitten im Nirgendwo. Ich war natürlich sofort Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, dass es endlich los geht. Miriam war etwas skeptischer, und wohlweißlich haben wir ihre Spielzeugpferde mitgenommen, damit sie im Zweifelsfalle auch noch was zu tun hätte.

 

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Isla Magdalena – Unser Ausflug zu den Pinguinen

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Miriam genießt die Sonne auf Deck

In Punta Arenas sollte es nun auch endlich so weit sein, und die Hauptattraktion unserer Reise für Annette stand auf dem Programm: Pinguine in freier Wildbahn zu sehen. Da wir genug vom Busfahren hatten, haben wir uns gegen die (Bus-)tour zu den Kaiserpinguinen und für eine Bootstour zu den kleineren Magellanpinguinen entschieden.

 

Morgens ging es dann doch erst mal mit dem Bus los, allerdings zur 20 Minuten bis zum Bootsanleger. Dort mussten wir dann – sehr zu meinem Verdruss – Schwimmwesten anlegen und sind mit einem relativ kleinen Boot losgedüst. Ich muss dazu sagen, ich hasse Schwimmwesten wie die Pest und hatte bis zur letzten Minute gehofft, wir würden verschont bleiben.

 

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Neujahr in Punta Arenas – Das Waldreservat Los Magallanes

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Miriam hat der Märchenwald auch super gefallen

Nach einer sehr langen und anstrengenden Busfahrt sind wir am 30.12.2016 schließlich in Punta Arenas, Chile angekommen. Am 31.12 und am 1.1. war so gut wie alles geschlossen, es waren auch keine Touren möglich und wir konnten nicht viel unternehmen. Zum Glück konnten wir wenigstens schon unsere Tour zu den Pinguinen am 2.1. organisieren, so dass die wichtigste Aktivität schon mal stand.

 

Nachdem wir also einen Tag lang durch Punta Arenas geschlendert sind und uns auf der Hafenpromenade fast haben wegpusten lassen, wollten wir dann am nächsten Tag doch irgendwas machen. Wir haben uns dann von einem Taxi in das Waldreservat Los Magallanes fahren lassen, dass ungefähr sieben Kilometer vor der Stadt liegt und von dem man eine tolle Aussicht haben sollte. Nachdem wir uns bei den Rangern angemeldet hatten, sind wir langsam zu dem Aussichtspunkt hochgelaufen. Zuerst ging es durch ein Waldstück mit hohen Bäumen, aber je höher wir kamen, desto verknöcherter und kleiner wurden die Gewächse. Alle waren wieder von Flechten und Moosen überwuchert und man hätte sich nicht gewundert, wenn ein Hexenhaus hinter der nächsten Biegung gestanden hätte.

 

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Wanderung zum Letscher – Der Gletscher Martial

Wo ist denn jetzt der Letscher? :-)
Wo ist denn jetzt der Letscher? :-)

An unserem letzten Tag in Ushuaia haben wir uns dann endlich das offensichtlichste in der Stadt vorgenommen: Den Gletscher Martial, der den Berg bedeckt, der die Stadt übersieht. Von fast jeder Perspektive kann man den hohen Berg im Hintergrund sehen, und schließlich wollten wir auch dort hoch. Außerdem hatte Miriam von Anfang an im Kopf, dass sie doch endlich einen von diesen Letschern sehen wollte, von denen es in Patagonien ja so viele geben sollte…

 

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Nationalpark Tierra del Fuego – Feuerland mit Kindern

Mein kleines grünes Männchen im Wald
Mein kleines grünes Männchen im Wald

An unserem zweiten Tag in Ushuaia haben wir uns entschieden, den Nationalpark für uns zu erkunden. Am äußersten Spitze der Insel Feuerland liegt der Nationalpark Tierra del Fuego. Von Ushuaia aus kann man entweder eine organisierte Tour buchen oder mit dem Bus fahren, um den Park zu erreichen. Wir haben uns für den Bus entschieden und hatten uns im Vorhinein schon eine Tour auf der Karte aus dem Touristenbüro rausgesucht, die wir laufen wollten.

 

Nachdem wir den Eintritt zum Park bezahlt haben, sind wir vom Bus an der Küste abgesetzt worden und haben unsere Wanderung begonnen. Ungefähr sieben Kilometer ging es direkt an der wilden Küste Feuerlands entlang, und wir konnten von den Ausblicken gar nicht genug bekommen. Knorrige und windgebeugte Bäume haben unseren Weg gesäumt und Miriam hat ihre ganze Tasche voll mit Muscheln gesammelt, die sie an den Strandstücken gefunden hat.

 

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Mit dem Boot zu den Seelöwen – Ushuaia mit Kindern

Nein, keine Pinguine...
Nein, keine Pinguine...

Seit einer Woche sind wir mittlerweile fast schon in Patagonien, und ich muss sagen ich bin total begeistert. Manchmal gibt es ja Orte, die man sich wunderschön vorstellt, wenn man dann aber da ist, ist irgendwie doch alles anders. Das ist hier aber auf keinen Fall so, Patagonien erfüllt alle Erwartungen die ich hatte und übertrifft sie sogar. Jeder Tag hier ist echt wunderschön und voll mit tollen Erfahrungen und Momenten.

 

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Goodbye 2016 – Hello 2017

Wir blicken positiv ins neue Jahr!
Wir blicken positiv ins neue Jahr!

Und wieder ist ein Jahr vorbei, ich kann gar nicht glaube, wie schnell das schon wieder ging. Für uns war 2016 ein gutes Jahr, vor allem schon mal, das es kein Erdbeben gab (man sieht, 2016 hatte keine hohe Hürde zu nehmen, um besser als 2015 zu sein…). Wir haben unglaublich viel erlebt, haben tolle Reisen unternommen, unglaubliche Leute kennengelernt, neue Freundschaften geschlossen und insgesamt ein echt intensives Jahr gehabt. Einiges hätte besser laufen können, aber das ist ja eigentlich immer so…

 

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Trekking mit Kindern - Der Poon Hill Trek (Teil II)

Nach einer kalten Nacht sind wir also am nächsten Morgen um 5 Uhr von meinem Wecker unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Miriam hatte so Recht gar keine Lust, sich aus dem Schlafsack zu bewegen und nach draußen in die Kälte zu gehen, aber schließlich konnte ich sie überzeugen und dick eingepackt und mit unseren Kopflampen ausgerüstet sind wir dann schließlich losgezogen.

 

Wir haben uns dann direkt in eine lange Linie eingereiht, da wir natürlich nicht die einzigen waren, die zum Sonnenaufgang zum Poon Hill wollten. Nach ungefähr 20 Minuten kamen wir zum Kassenhäuschen, in dem wir 50 Rupien zahlen mussten, und dann ging es weiter die Treppen hoch. 400 Höhenmeter mussten wir überwinden, und so ganz ohne Kaffee war das schon eine Herausforderung für mich. Zum ersten Mal hat Miriam hier auch geschwächelt und die letzten Meter musste ich sie auf den Rücken nehmen, damit wir es noch nach oben schaffen.

 

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Trekking mit Kindern – Der Poon Hill Trek  (Teil I)

Miriam am Eingang der Annapurna Conservation Area
Miriam am Eingang der Annapurna Conservation Area

Es ist ja fast schon peinlich für mich zuzugeben, dass wir seit mehr als vier Jahren in Nepal leben, aber noch nie so richtig trekken waren. Am Anfang hatte ich die Befürchtung, Miriam könnte die Anstrengung zu viel sein (da war sie ja erst 2,5 Jahre alt…) und dann hatten wir irgendwie nie die Zeit, bzw. haben sie uns nicht genommen. Jetzt sollte es aber endlich so weit sein, wenigstens mal ein kurzer Trek musste dieses Jahr mit drin sein.

 

Nach langem überlegen haben wir uns für den Poon Hill/Ghandruk Trek entschieden. Man kann diese Strecke auch in drei Tagen laufen, wir haben uns aber das Ganze in fünf Tagen vorgenommen, was auch definitiv die richtige Entscheidung war. Von 1000 Höhenmetern sollte es über tausende von Treppen bis auf 3200 m auf dem höchsten Punkt gehen. Um ganz ehrlich zu sein, ich war mir nicht so sicher, ob wir das packen, aber da es sich um einen Rundweg in der Nähe von Pokhara handelt, hätten wir jederzeit umdrehen können. Also der ideale Einsteigerweg.

 

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Gewinnspiel – Die Karma Coffee Geschenkbox

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Ferien auf dem Reiterhof – Unsere Woche auf dem Hof Thomsen

Natürlich nur mit Helm...
Natürlich nur mit Helm...

Seit Monaten schon redet Miriam von Pferden und davon, wie gerne sie doch das Reiten lernen möchte. Ich habe ja eher Angst vor großen Tieren als das Bedürfnis, auf ihnen durch die Gegend zu reiten, aber irgendwann dachte ich mir dann doch, dass wir das für sie wenigstens mal ausprobieren müssten. Als ich meiner Mutter von dieser Idee erzählte, war sie sofort dabei und ich habe angefangen, einen Reiter- oder Ponyhof zu suchen, auf dem wir im Sommer eine Woche verbringen könnten.

Fündig geworden bin ich dann relativ schnell, und wir haben den Hof Thomsen in Mecklenburg Vorpommern für unsere Reiterferien ausgesucht. Durch die schöne Lage an der Ostsee und am Darß dachten wir uns, dass auf für uns was Schönes dabei sein würde.

 

 

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Slowenien mit Kind - Wanderung zum Krn See

Miriam am Anfang der Wanderung :-)
Miriam am Anfang der Wanderung :-)

Slowenien im Boot kenne ich ja schon, also haben wir uns für unseren Urlaub in diesem Jahr das Ziel gesetzt, die Region auch mal per pedes zu erkunden. Heute stand also eine Wanderung zum Krn See auf dem Plan, ein Bergsee der direkt unter dem Gipfel des Krn Berges liegt. Auf der Karte sah alles super aus, nicht zu weit, einige Höhenmeter, und eine Hütte direkt daneben. Voller Tatendrang sind wir morgens also losgestiefelt.

 

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Slowenien mit Kind – Wanderung im Lepena Tal

Slowenien ist ein wunderschönes Land für den Urlaub mit Kindern, es bietet viele abwechslungsreiche Aktivitäten und vor allem viel Natur. Auf unserer letzten Reise haben Miriam und ich ein Tal entdeckt, dass sich als besonderes Schmuckstück herausgestellt hat und von dem wir kaum genug bekommen konnten.

 

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Fünf Tipps für das stressfreie Wandern mit Kindern

Meine 6 jährige Tochter Miriam und ich gehen unglaublich gerne gemeinsam wandern. Wir lieben beide die Natur, genießen es, Orte zu entdecken, an die man nur zu Fuß kommt und sind einfach gerne draußen. Gerade jetzt in unserem letzen Urlaub in Slowenien ist sie ohne viel zu Mucken eine Tour gelaufen, vor der glaube ich viele Erwachsene kapituliert hätten. 700 Höhenmeter ist sie mit ihren kleinen Beinchen hochgestiegen, und oben hatte sie noch genug Kraft um am Bergsee zu spielen und später den Spielplatz am Campingplatz unsicher zu machen.(Von unserer Wanderung gibt es übrigens ein tolles Video auf unserem Youtubekanal, ich würde mich freuen, wenn ihr auch mal da vorbei schaut!)

Viele Leute sind überrascht, wie viel Miriam läuft und wie viel Spaß es ihr auch macht, aber wir haben einige einfache Strategien entwickelt, die uns viel Stress bei Wanderungen ersparen. Zuallererst möchte ich aber ein Argument entkräften, dass ich immer wieder höre. 

 

 

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Artenschutzführung im Allwetterzoo Münster – Auch Kamele haben Cellulitis

 Im August habe ich mit Miriam eine Artenschutzführung im Allwetterzoo Münster mitgemacht, und es war echt ein tolles Erlebnis. Während der Sommerferien bietet der Zoo kostenfreie Führungen für Kinder ab 6 Jahre an, was eine phantastische Möglichkeit ist, den Zoo mal etwas näher kennenzulernen.

 

 

Wir hatten das große Glück, dass die Gruppe mit der wir die Führung hatten sehr klein war, so dass Miriam alle ihre Fragen los werden konnte. Im Allgemeinen ging es also um Artenschutz und die Rolle, die Zoos in Bezug darauf spielen.  Dass Zoos da wichtig sind wusste ich schon vorher, aber was genau gemacht wird, war mir gar nicht so klar.

 

 

Erst mal hat die Führerin erklärt, warum Arten überhaupt in Gefahr sein können, also welche Faktoren da reinspielen. Eines wussten die Kinder schon, vor allem aber, dass der Mensch auch indirekt seine Finger im Spiel hat, nämlich durch die Zerstörung von Lebensraum und den Klimawandel war den meisten aber nicht klar.

 

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Miriam und Eva unterwegs – Jetzt auch in bewegten Bildern :-)

Seitdem ich mit dem Blog auf die neue Homepage umgezogen bin, habe ich schon mehrmals „Kooperationsanfragen“ von mehr oder weniger seriösen Unternehmen bekommen, die es eine unglaublich gute Idee fanden, dass ich doch bitte ihren Staubsauger oder ihre tolle neue App, die weder was mit Kindern noch mit Reisen zu tun hat auf meinem Blog vorstellen sollte. Bis jetzt habe ich alle Anfragen immer ohne groß nachzudenken abgelehnt, aber vor einigen Wochen war dann doch etwas sehr interessantes dabei.

 

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Reis in Kaule

Vor zwei Wochen waren Miriam und ich zum ersten Mal beim Reispflanzen in Kaule dabei. Bisher habe ich das immer nur auf dem Weg gesehen, da die Reisfelder der Menschen in Kaule weit im Tal sind und man dort länger als eine Stunde hinläuft… Es hat sich also irgendwie nie ergeben, aber dieses Jahr wollten wir unbedingt dabei sein. Nachdem sich das ganze mehrmals verschoben hat, da es einen Erdrutsch gab der erst mal die Felder beschädigt hatte, war es dann endlich so weit.

 

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Post aus der Vergangenheit

Letzte Woche war ich das erste Mal seit zwei Monaten wieder bei unserer Post-Box. Wir bekommen relativ wenig Post hier, und wenn dann mit Anmeldung, daher gehe ich meistens nur nachgucken wenn ich weiß, es ist etwas unterwegs. Ich hatte gehofft, ein Päckchen meiner Mutter abholen zu können, aber das ist leider immer noch nicht angekommen. Dafür aber eine Postkarte. Aus Österreich. Von meiner Mutter. Dabei hatte meine Mutter mir gar nicht erzählt, dass sie nach Österreich gefahren ist. Und damit fing mein Kopfkino an…

 

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Lasst die Kinder doch im Supermarkt rumschreien

Kinder schreien manchmal - das muss nicht immer sofort ein Zeichen dafür sein, dass sie verzogen sind!
Kinder schreien manchmal - das muss nicht immer sofort ein Zeichen dafür sein, dass sie verzogen sind!

In den letzten Wochen habe ich viele Kommentare und Artikel zu einem Buch gelesen, das vor kurzem rausgekommen ist. In „Wenn die Tyrannen-Kinder erwachsen werden“  legt die Autorin Martina Leibovici-Mühlberger ihre Meinung dar, dass die heutigen Kinder von ihren Eltern so dermaßen verzogen werden, dass uns eigentlich keine Hoffnung mehr für die Zukunft bleibt. Sie beschreibt Fälle aus ihrer Psychotherapie Praxis, in denen die Kinder vollkommen aus dem Ruder laufen und nur noch Rabatz machen, ihre Eltern terrorisieren und immer alles durchsetzen. Und vor allem Fälle, in denen die Eltern dem gar nichts mehr entgegensetzen sondern im Bemühen, sich ja gut und gleichberechtigt mit den Kindern zu verstehen immer ja sagen und sich kaum noch auf Konflikte einlassen. Leibovici-Mühlberger ist der Meinung, dass diese Kinder in der Zukunft kaum in die Gesellschaft integrierbar sind und durch ihre Ich-Zentrierung Deutschland in den Untergang treiben werden (etwas überspitzt gesagt).

 

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Was war los im April?

Inspiriert von der Monatsrückblicksaktion von Nesting Nomads möchte ich hier nochmal kurz auf den April zurückblicken – vor allem, da ich aus Nepal bis jetzt kaum etwas geschrieben habe… Ja, ich verfalle schon wieder in alte Muster, aber dieser Monat war wirklich unglaublich voll und ich habe wenig Zeit für den Blog gefunden. Wenn ich den Monat in drei Wörtern zusammenfassen sollte, wären das auf jeden Fall Staub, Meetings und Erinnerungen…

 

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Der erste Jahrestag

Miriam zündet Kerzen in Bouddha zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens an
Miriam zündet Kerzen in Bouddha zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens an

Heute ist der erste Jahrestag des Erdbebens in Nepal. Natürlich habe ich in den letzten Tagen oft darüber nachgedacht, was im letzten Jahr alles so passiert ist. Das Beben an sich, die Tage danach, die Soforthilfe und der Winter. Schon verrückt was wir in dieser Zeit alles geschafft haben. Ich bekomme aber immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich mir die Fotos aus der Zeit angucke, vor allem die des Chaos der ersten Tage. Und besonders bitter ist es natürlich, dass durch die Grenzblockade im Herbst und die Unfähigkeit der Regierung so wenig in Richtung Wiederaufbau passiert ist. Die Menschen leben weiterhin in ihren Hütten und haben sich eigentlich damit abgefunden, dass das auch noch mindestens einen Monsun lang so bleibt.

 

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Schnorcheln auf Cozumel – Drei Tage im Paradies

Nach unseren vier Wochen im kalten Nordamerika sind Miriam und ich dann in etwas wärmere Gefilde, nach Mexiko geflogen. Crystal, eine Freundin die ich letztes Jahr in Nepal kennengelernt habe lebt dort und hatte uns eingeladen, und da unser Rückflug von Kanada nach Kathmandu gestrichen wurde, passte das ideal. Crystal lebt in Yucatan, und so sind wir dann nach Cancun geflogen, einen Ort, den ich eigentlich nie so richtig auf meiner Reisezielliste hatte… In meinem Kopf war Cancun immer sowas wie der Ballermann von Amerika, und so ganz falsch lag ich damit auch nicht… Aber zu dieser „besonderen“ Form des Tourismus ein andermal mehr, denn wir sind so schnell wir konnten aus Cancun abgehauen und nach Cozumel gefahren, eine Insel vor der Küste.

 

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Portland

Also wie gesagt, der eigentliche Grund für unsere Reise war eine Konferenz in Portland, an der ich teilgenommen habe. Die Konferenz ging über drei Tage, anschließend hatten wir noch zwei weitere Tage in der Stadt bevor es weiter nach Mexiko ging. Die ersten drei Tage waren ziemlich stressig für uns, die Konferenz war zwar super, aber ich hatte ja keine Kinderbetreuung für Miriam. Zum Glück gab es in Portland eine Tageseinrichtung, in der man Kinder auch ohne Anmeldung abgeben kann, und Miriam hat sich auch wohl dort gefühlt. Die Konferenz ging aber bis samstags, und samstags hatte „we village“ zu, also musste ich für den Tag dann noch eine Babysitterin organisieren, was dann auf den letzten Drücker noch durch die Hilfe von meinen Freunden aus Seattle geklappt hat (und leider ein Vermögen gekostet hat…). Mit der war Miriam aber nicht so glücklich, was dann dazu führte, dass ich sie zu den letzten Sessions der Konferenz einfach mitgenommen habe. Man soll Kinder ja früh der Wissenschaft aussetzen habe ich mir gedacht. Miriam war allerdings relativ unbeeindruckt und ist direkt nach dem ersten Vortrag eingeschlafen :-).

 

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Nachhaltigkeit für wen?

Der eigentliche Aufhänger für unsere Reise war ja der Besuch einer Konferenz in Portland. Die Konferenz heißt „On Sustainability“ und ist eine Konferenzreihe. Letztes Jahr war ich schon in Kopenhagen dabei, und es hat mir so gut gefallen, dass ich auch 2016 nicht fehlen wollte (ehrlichgesagt plane ich schon 2017, damit es auch ja nicht langweilig wird ;-)). Um diese drei Tage in Portland herum hat sich dann der Rest unserer Reise entwickelt, so dass ich immer wenn jemand gefragt hat, ob wir Urlaub machen sagen konnte: „Nein, ich besuche eine Konferenz. Ist eine Arbeitsreise…“

 

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28 Antworten für Seppo

Seitdem ich nicht mehr nur noch für Freunde und Familie schreibe, sondern mich bemühe, meinen Leserkreis zu erweitern, habe ich einige interessante Entdeckungen gemacht... Zum Beispiel sehr hilfreiche Facebookgruppen, viele spannende Blogs und natürlich vor allem die Seppo BLOG Auszeichnung. Und um im Rennen um den Oscar der Blogwelt dabei zu bleiben, habe ich mich 28 knallharten Fragen stellen müssen... Ich hoffe mal, meine Antworten beweisen, dass ich die Nominierung natürlich hochverdient habe :-).

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Anleitung zum Passiv-Sein

Es geht wieder mal um Nepal – um genauer zu sein, um die Politik in Nepal. Das letzte Jahr war echt hart, für Nepal, aber auch für mich persönlich. Erst das Erdbeben und all die Zerstörung, dann die Blockade (über die ich mich hier schon mal ausgelassen habe…), und schließlich der harte Winter, den die meisten Menschen in Zelten oder Metallverschlägen verbringen mussten. Aber um dem ganzen noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen, haben sich die Gesetzesmacher hier jetzt nochmal übertroffen.

 

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Von Seattle aus in die Berge

Einen Tag wollten wir von Seattle aus in die Berge fahren, um nochmal Schnee zu sehen… Eigentlich wollten wir zum Mount Rainier, aber als wir dann morgens los wollten, haben wir im Radio gehört, dass die Straße gesperrt war, da zu viel Schnee gefallen war. Regen in Seattle bedeutet natürlich Schnee in den Bergen, und zwar viel Schnee…

 

Wir haben dann also die Pläne umgeworfen und sind in ein Wandergebiet etwas näher gefahren. Es hat allerdings wie in Strömen geregnet, so dass ich eigentlich schon die Hoffnung auf einen schönen Tag aufgegeben hatte… Nach einer halbe Stunde Auto fahren sind wir dann aber wie durch einen unsichtbaren Vorhang gefahren, von einer Sekunde zur anderen war der Regen dann Schnee, und damit kann man ja deutlich besser klar kommen :-).

 

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Seattle oder: Regen…

Nach einer wunderschönen Woche bei Laura sind Miriam und ich weitergezogen nach Seattle um dort eine weitere Freundin zu besuchen, die ich vor zehn Jahren in Südamerika kennengelernt habe. Becky wohnt jetzt mit ihrem Mann Santi und ihren zwei Kindern Fen (5) und Lenka (2) in Seattle, und da das ganz in der Nähe von Portland ist, dachten wir, wir kommen einfach mal vorbei.

 

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Warum wir unterwegs sind

Seit dreieinhalb Jahren leben meine Tochter Miriam und ich nun in Nepal und sind weltweit viel unterwegs. Sri Lanka, USA, Mexiko, Holland, Norwegen, Kanada – Miriam hat mir ihren fünf Jahren jetzt schon ihren zweiten Pass, weil im ersten alle Seiten voll mit Stempeln waren.

 

Wenn wir von unserem Leben erzählen, fragen mich viele Leute sofort ob ich nicht Angst habe, dass Miriam mir das irgendwann vorwirft, dass sie nicht an einem Ort aufwächst. Ob Kinder nicht Wurzeln brauchen und Stabilität, und ich glaube viele meiner Gesprächspartner denken sich eigentlich, dass ich sehr egoistisch bin und mein Kind über den Globus schleppe, weil ICH gerne Reisen möchte. Wenig Verständnis finden auch unsere einfachen Lebensbedingungen in Nepal, lange Zeit ohne fließendes Wasser, Waschmaschine oder Fernseher.

 

Ich denke nicht, dass ich egoistisch bin. Natürlich entspricht unser Lebensstil mir sehr, aber gleichzeitig weiß ich, dass die Vorteile für Miriam unzählbar sind.

 

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Garden of the Gods

Die Zeit mir Laura und ihrer Familie ging total schnell vorbei, wir haben gar nicht so viele „besondere“  Sachen gemacht, weil Miriam und ich nach Toronto keine Lust auf Sightseeing hatten, außerdem hatten Theo und Aida ja auch Schule. Einen Morgen sind wir mit in Aidas Klasse geg