Alle Blogartikel seit November 2015 sind hier zu finden. Für Artikel seit 2012 verweise ich auf unseren alten Blog Miriam und Eva unterwegs.

Lo Manthang – Stadt im Zeichen der Klöster

Kind auf Dachterrasse
Miriam über den Dächern von Lo Manthang

Nachdem wir am vorherigen Tag ja alle unsere Kräfte gebraucht hatten, um von Tsarang nach Lo Manthang zu wandern, haben wir es heute ruhig angehen lassen. Unser ursprünglicher Plan war es, uns morgens die drei Kloster in der Stadt anzugucken und nachmittags den Ort auf eigene Faust zu erkunden und ein wenig shoppen zu gehen. Nach einem leckeren Frühstück mit Pfannekuchen und Kaffee waren wir dann auch schon startklar, bis Arjun uns bremste: morgens war ein Mönch aus dem Kloster vorbei gekommen und hatte mitgeteilt, dass bis drei Uhr niemand da sein Würde, da alle zu einer Puja im Nachbarort gegangen waren.

 

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Tagesausflug in Pokhara – Devi Falls und Gupteshwor Mahadev Cave

Der Weg schlängelt sich weiter durch den Fels, es wird immer dunkler. Zack, schonwieder fast hingefallen. Immer glitschiger werden die Felsen, und ich kann immer noch nicht wirklich erkennen, wo wir eigentlich hingehen. Miriam kann ich kaum noch sehen, sie ist mit ihrer Freundin voraus gelaufen und findet den Höhlengang bestimmt total spannend. Ich kann gerade noch so das Echo ihres Gekichers hören – wenigstens die beiden haben Spaß. Die Luft wird immer drückender und die Feuchtigkeit beträgt bestimmt 1000%. Plötzlich weichen die Wände rechts und links, es öffnet sich eine große Halle und ich kann endlich wieder atmen. Weiter vorne hört man Wasser rauschen und grünliches Licht fällt in die Höhle. Jetzt kann ich auch endlich erkennen, wo wir eigentlich hingegangen sind – hinter den Devi Wasserfall.

 

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Lo Manthang – Ankunft in der verbotenen Stadt

Aussicht Upper Mustang
Eines der letzten Bilder, die wir noch machen konnten...

An unserem siebten Tag in Mustang war es endlich soweit: nach all unseren Anstrengungen sollten wir endlich die Hauptstadt Lo Manthang erreichen. Nachdem wir am Vortag an unserem Ruhetag in Tsarang nochmal ordentlich Kräfte getankt hatten, fühlten wir uns heute bereit, die längste Tagesetappe hinter uns zu bringen.  Von Tsarang sollte es leicht bergauf gehen, dann über eine ausgedehnte Ebene und schließlich über einen letzten Pass. Von dort aus könne man Lo Manthang und seine berühmten Stadtmauern schon erkennen, sagte uns Arjun morgens. Leider haben wir von diesem Tag kaum Bilder, da alle unsere Kameras keine Batterie mehr hatten und wir erst in Lo Manthang wieder alles aufladen konnten…

 

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Maskenmalen in Kathmandu – Tagesaktion mit Kind

Maskenmalen in Kathmandu, Miriam malt eine Buddhamaske an
Miriam arbeitet hochkonzentriert an ihrer Maske

Miriam beugt sich hochkonzentriert über die weiße Maske, die vor ihr liegt. Draußen vor der Tür hupen die Autos, der Nachbarshund bellt und irgendwo klingelt ein Handy, aber sie lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen. Ganz vorsichtig setzt sie den Pinsel an und malt die Augenbrauen von Buddha nach. Langsam kann man die Konturen des Gesichts erkennen und kann sich vorstellen, wie das Endprodukt wohl aussehen wird. Stolz zeigt sie mir ihre Arbeit: Guck mal Mama, die Augen habe ich fertig!

 

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Ruhetag in Tsarang – Tagesausflug nach Ghar Gompa

Aussicht Berge und Chorten Upper Mustang
Die Sicht von Ghar Gompa in Richtung Tsarang - man kann sich kaum sattsehen

Nachdem wir mit unseren neuen Nachbarn so eine anstrengende Nacht hatten und heilfroh waren, als diese am nächsten Tag weg waren, haben wir es ruhig angehen lassen. Unseren zweiten Kaffee haben wir oben auf dem Dach getrunken und in Ruhe überlegt, wie wir den Tag verbringen könnten. Ich hatte Lust zu laufen, die anderen drei eher auf eine ruhige Kugel, so dass wir uns entschieden, den heutigen Tag nicht zusammen zu verbringen. Ungefähr zwei Stunden westlich lag ein sehr altes buddhistisches Kloster, Ghar Gompa, zu dem Arjun, Deepak, Keshab und ich einen Tagesausflug machen wollten. Gisa, Annette und Miriam hatten den Plan, die Gasdusche in unserem Guesthouse auszuprobieren und den Ort an sich nochmal im Sonnenschein zu erkunden.

 

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Wandern in Nepal – Wichtige Tipps (Interview)

Aussicht Langtang mit Gebetsfahnen
Wandern in Nepal - ein Traumziel für viele

Vor der ersten Tour nach Nepal haben viele Fragen, was wohl auf sie zukommt. Ich habe heute mit einem Experten gesprochen, der ein paar wirklich super Tipps geben kann. Dil Sapkota arbeitet seit über 23 Jahren im Tourisumssektor in Nepal und hat seit 14 Jahren eine eigene Trekkingagentur, Adventure Glacier Treks & Expeditions. Miriam und ich haben schon mehrere Touren mit ihm und seiner Agentur gemacht und sind vollauf begeistert. Hier also seine Antworten auf meine Fragen

 

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Von Ghami nach Tsarang – wir sind akklimatisiert

Chorten/Stupas auf dem Weg nach Tsarang
Chorten auf dem Weg zum Pass ins Tal von Tsarang

Nachdem es uns am vierten Tag unserer Wanderung in Upper Mustang ja schon viel leichter gefallen war, auf den Pass aufzusteigen, so zeigte uns der fünfte Tag dann endgültig: wir sind endlich akklimatisiert. Von Ghami wollten wir nach Tsarang wandern und natürlich gab es auch hier wieder einen Pass zu überwinden.

 

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Wandern in Nepal – wie bekomme ich die TIMS Karte?

Möchte man in Nepal auf eine der bekannten Wandertouren im Annapurna-, Everest- oder Langtanggebiet gehen, so braucht man die TIMS Karte. TIMS bedeutet Trekker Information Management System und ist eine Maßnahme des Tourismusministeriums um den Überblick zu behalten, wie viele Trekker wann wo unterwegs sind. Es gibt zwei verschiedene Arten: eine grüne Karte wenn man ohne Guide unterwegs ist und eine blaue, wenn man mit Guide unterwegs ist. Im zweiten Falle besorgt meistens die Agentur die TIMS Karte, ansonsten muss man sich selbst darum kümmern.

 

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Von Syangboche nach Ghami – Planänderung

Nachdem uns der dritte Tag unserer Wandertour in Upper Mustang so schwer gefallen ist und wir ja schon an unserem eigentlichen Mittagsessensstop übernachtet hatten, haben wir am nächsten Tag zusammen nochmal genau überlegt und unsere Pläne geändert. Eigentlich wollten wir in fünf Tagen bis in die Hauptstadt Lo Manthang laufen, dort einen Tag bleiben und anschließend schnell wieder absteigen um die Dauer unseres Permits einzuhalten. Wir merkten aber so langsam aber sicher, dass das nicht möglich sein würde, weil wir einfach zu langsam unterwegs waren. Wir wollten uns ja auch nicht quälen und vor allem auch Zeit für die Kloster und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand haben. Also haben wir uns dazu entschieden, langsamer aufzusteigen und am Ende einen Jeep aus Lo Manthang zurück nach Kagbeni zu nehmen.

Mit dieser angenehmen Aussicht vor Augen sind wir dann wieder mit neuer Energie in unseren vierten Wandertag gestartet. Unser heutiges Tagesziel war Ghami, ein etwas größerer Ort ungefähr 15km von Syangboche entfernt. Und wieder mussten wir aufsteigen, es ging wieder mal über einen Pass ins nächste Tal.

 

 

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Rafting mit Kindern – Der Trisuli River in Nepal

Gruppe mit Kind auf Raft
Endlich konnten auch wir mal ausprobieren, wie es sich mit den Gummiboten so fährt...

River Rafting ist in Nepal eine große Sache. Es gibt hier mehrere Flüsse, auf denen das möglich ist, am bekanntesten ist aber wohl der Trisuli River, der eine ganze Zeit lang neben der Straße von Kathmandu nach Pokhara her fließt. Jahrelang haben wir jetzt aus dem Busfenster die Rafts beobachtet, die wie kleine Spielzeugboote in den Wellen rumgeschubst wurden.  Jedes Mal hat Miriam mich angebettelt, dass wir das doch auch endlich mal machen sollten. Und jetzt war es endlich so weit: Ich hatte meiner Familie in Aussicht ihres Nepalbesuchs Gutscheine für eine Raftingtour zu Weihnachten geschenkt, und Miriam durfte mit.

 

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Weiter in die Höhe – unser dritter Tag in Upper Mustang

Straße in Upper Mustang zum Pass
Die Straße schlängelt sich langsam das Tal hinauf - eine ganz schön schwierige Aufgabe für unsere müden Beine...

Am dritten Tag unserer Wanderung ging es nochmal weiter nach oben – und dass wo uns die Steigungen des vorherigen Tages noch so in den Beinen saßen. Wir wollten bis Gheling laufen, und dort sollten wir unser erstes altes Kloster zu sehen bekomme. Von Samer aus konnte man den Talausgang schon sehen, allerdings brauchten wir trotzdem mehr als eine Stunde, um diesen auf den unzähligen Serpentinen zu erreichen. Wir alle hatten nicht besonders gut geschlafen, und die Höhe setzte uns weiter zu, so dass wir deutlich langsamer unterwegs waren, als eigentlich geplant.

 

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Drei Jahre nach dem Erdbeben – die Angst bleibt

In Sekunden muss ich eine Entscheidung treffen: den kurzen Weg durchs Haus, oder den langen über die Terrasse. Um mich herum ist das Chaos ausgebrochen. Menschen schreien, Tische fallen um, Geräusche die ich nicht zuordnen kann übertönen alles. Ich drehe mich um und renne über die Terrasse. Umgefallene Stühle liegen in meinem Weg, Taschen liegen herum – ein kleiner Teil meines Gehirns überlegt die Stühle wieder aufzustellen, während der andere schreit:“ Lauf, lauf um dein Leben“.  Mit Mühe kann ich die Holzbrücke überqueren, die die Terrasse mit dem festen Grund verbindet. Obwohl fester Grund gerade relativ geworden ist, alles bewegt sich. Links sehe ich wie das Schilf aus dem Teich, der sonst so friedlich hinter meinem Marktstand liegt in die Luft geschleudert wird. Und in der Sekunde in der mein Fuß den Stein berührt bricht die Panik über mich herein: Wo ist Miriam.

 

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Cook like a local – Kochen lernen in Kathmandu

„Noch viel kleiner“.  Sakuntala beugt sich über meine Schulter und muss ein wenig lachen, da offensichtlich die Größe der Kohlstücke auf meinem Schneidbrettchen noch vollkommen inakzeptabel ist. Ok, dann eben noch ein wenig kleiner. Neben mir müht sich Miriam mit Möhrenschnippselchen, die auch noch viel kleiner werden sollen, meine Geschwister schneiden anderes Gemüse, Bettina knetet den Teig und der Geruch von angebratenen Gewürzen liegt in der Luft – wir machen einen Kochkurs in Nepal.

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Von Chugsang nach Samer – hoch hinauf in Mustang

Mustang mit Kind
Die Aussicht auf Chugsang von Chele

Nachdem wir in Chugsang mit leichtem Schneefall angekommen waren und kaum die Umgebung bewundern konnten, da es sehr nebelig war, erwartete uns am nächsten Morgen eine große Überraschung: Unser Hotel lag direkt am Kali Gandaki und der Ausblick auf die roten Klippen, für die Mustang so berühmt ist, war atemberaubend. Guckte man rechts das Tal hinauf konnte man schon den nächsten Ort Chele in der Ferne erkennen, links hinunter lag das weit offene Tal und erschien unendlich.

 

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Doghammer Wanderflipflops für Eva – ein Testbericht

Wenn bei uns in der Familie ein Gegenstand pro Person ausgesucht werden müsste, der die Person repräsentiert so bin ich mir sicher zu wissen, was meine Geschwister für mich aussuchen würden: Flip Flops. Seitdem ich denken kann laufe ich lieber in Flips Flops oder gleich ganz barfuß als meine Füße in enge Schuhe zu quetschen. Ich habe schon lange Wanderungen in Flip Flops absolviert, die andere nur in hohen Wanderstiefeln gemacht haben – die Freiheit meiner Füße ist mir einfach wichtig.

 

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Unser erster Tag in Mustang – in das verbotene Königreich

Nepal mit Kind, Mustang mit Kind
Wir waren alle aufgeregt: endlich sollte es los gehen

Nachdem wir unsere holprige Fahrt bis nach Kagbeni gut überstanden hatten, sollte es am nächsten Tag mit dem Wanderteil losgehen. Mit unserem Permit hatten wir die Erlaubnis, zehn Tage und neun Nächte in Mustang zu bleiben und uns dieses mystische Königreich per pedes zu erschließen. Vor lauter Nervosität haben wir alle morgens unsere Rucksäcke drei Mal umgepackt, bis dann die Porter vor der Tür standen und sie einfach mitgenommen haben. Endlich ging es jetzt also los, und dick eingepackt haben wir uns auf den Weg gemacht.

 

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Von Pokhara nach Kagbeni - Der Anfang eines großen Abenteuers

Mit Kind in Nepal, Mit Kind in Mustang
Hier sollte es endlich weitergehen...

Wir haben es wahr gemacht – einen meiner größten Träume. Seitdem ich in Nepal lebe hatte ich ein Sehnsuchtsziel. Upper Mustang. Dieses Gefühl, dass ich da unbedingt mal hin muss hat sich letzes Jahr bei unserer Tour nach Muktinath noch verstärkt. Wir waren damals zwei Tage in Kagbeni, dem Eingang zu dem mystischen Königreich Mustang, und ich habe jeden Abend sehnsuchtsvoll in das Tal des Kali Gandaki geblickt. Ich wollte da unbedingt mal hin. Und jetzt war es endlich so weit.

 

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Tagesausflug von Kathmandu mit Kind – Durch den Nagarjun Nationalpark zum Jamacho Kloster

Tagesausflug Nagarjun Nationapark, Nepal mit Kind
Eine Wanderung im Nagarjun Nationalpark ist ein toller Tagesausflug von Kathmandu

Letzte Woche war in Nepal wieder mal ein Feiertag – es wurde die Geburt Shivas gefeiert. Diesen Tag haben wir genutzt, um endlich unsere 1000 K Challenge mit der ersten richtigen Wanderung des Jahres zu starten. Eine Tagestour von Kathmandu sollte es sein – da fiel es uns nicht schwer den Nagarjun Nationalpark auszuwählen. Von unserem Hausdach aus kann man die Gebetsfahnen auf dem Gipfel sehen und die Wanderung war uns noch von unserem ersten Mal vor zweieinhalb Jahren gut in Erinnerung.

 

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Holi mit Kindern in Nepal

Nepal mit Kind, Holi mit Kind
Holi kann auch mit Kind viel Spaß machen

Holi ist ein Festival in Nepal und Nordindien, welches auch das Farbenfestival genannt wird. Als Veranstaltungsreihe hat es auch seinen Weg nach Europa gefunden – eigentlich ist es aber ein traditionelles Fest, bei dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird. Besonders in Kathmandu kann es zu Holi hoch her gehen – ist es also eine gute Idee mit Kindern dieses Fest zu feiern? In diesem Artikel gibt es ein paar Infos und Tipps wie es klappen kann.

 

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Blogparade: Unsere Lieblingsberge

Mit Kind in den Bergen
Miriam und ich lieben die Berge - da die 3 liebsten auszusuchen ist gar nicht so einfach...

Da unser 2018 ja im Zeichen der 1000 K Challenge und damit im Zeichen des Wanderns und der Berge steht, macht ich natürlich gerne bei der Blogparade von Stefan von Schwerti on tour zum Thema „Lieblingsberge“ mit. Davon habe ich viele, fühle ich mich doch in den Bergen eigentlich am meisten zu Hause.  Da es nun aber gilt drei auszusuchen, versuche ich mich auf einen pro Kontinent den ich bis jetzt intensiv bereist habe zu beschränken…

 

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Die 1000 K Challenge - Wandern für den guten Zweck

Wandern mit Kind, 1000 K Challenge
Wir werden im kommenden Jahr viel unterwegs sein! 1000 K Challenge, wir kommen :-)

Wenn ihr uns schon etwas länger begleitet, dann wisst ihr ja, dass Miriam und ich eher einen ungewöhnlichen Reisestil haben. Strand und All Inclusive ist nicht so unser Ding, wir mögen es immer lieber etwas wilder und abenteuerlicher. Letztes Jahr war schon echt toll und wir haben unglaubliches erlebt – dieses Jahr möchten wir das aber auf ein neues Niveau heben. 2018 wird für uns im Zeichen des Wanderns stehen! Draußen in der Natur sind wir am glücklichsten, und das möchten wir im kommenden Jahr voll auskosten. Gleichzeitig möchten wir uns aber auch eine Herausforderung stellen: insgesamt 1000 km sollen es in diesem Jahr werden! So eine Aktion braucht natürlich auch einen Namen: die 1000 K Challenge.

 

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Nepal mit Kind - Warum Nepal das ideale Reiseland ist

Mit Kind in Nepal
Gebetsmühlen in Swayambunath - immer wieder gut für einen Ausflug

Ich werde sehr häufig gefragt, ob es nicht schwierig ist in Nepal mit Kind zu leben und ob es nicht zu viele Herausforderungen gibt, mit denen wir hier konfrontiert werden. Jedes Mal antworte ich wieder: Nein, Nepal ist das ideale Reiseland mit Kindern und wir könnten uns nicht wohler fühlen. In diesem Artikel möchte ich euch erklären, warum das so ist und was uns besonders gut gefällt. Natürlich gibt es auch einige Dinge die nicht nur Sonnenschein sind – die sollen natürlich auch nicht unerwähnt bleiben.

 

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Bye Bye 2017 – Hello 2018

Schon wieder ist es soweit und ein Jahr ist um. Wenn ich so überlege, was wir in 2017 alles erlebt haben, kann ich es gar nicht fassen – so viel passt in nur 12 Monate? Wir haben dieses Jahr unserem Blognamen alle Ehre gemacht – Miriam und Eva unterwegs. Oh ja, wir waren unterwegs, aber so richtig.

 

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Weihnachten in Katmandu

Weihnachten mit Kind im Ausland
Miriam und der Supermarktweihnachtsmann...

Die letzten Jahre haben wir es immer geschafft, pünktlich zum Fest in Deutschland zu sein, doch dieses Jahr sind wir für Weihnachten zum ersten Mal in Nepal. In 2017 sind wir so unglaublich viel unterwegs gewesen, dass es mir im Sommer wie eine gute Idee vorkam, einfach mal ein paar Monate an einem Ort zu sein. Und um ehrlich zu sein – ich mag natürlich Weihnachten gerne, aber vor allem wegen der Zeit zusammen als Familie. Und unsere Familie besucht uns in ein paar Wochen.

 

Trotzdem ist es irgendwie komisch, so weit weg zu sein. Wenn ich auf Facebook oder Instagram die ganzen Bilder von Weihnachtsmärkten, Blechen voller Plätzchen und schön geschmückten Wohnzimmern sehe wird mir schon manchmal ein wenig schwer ums Herz. Und vor allem Miriam leidet gerade, da sie vor allem ihre Oma bitterlich vermisst. Dazu kommt, dass wir gerade an der Dreimonatsmarke sind, eine Zeit in der wir oft Heimweh bekommen, egal ob Weihnachten oder nicht.

 

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Weihnachtsgewinnspiel

Obwohl wir dieses Jahr zum ersten Mal zu Weihnachten in Nepal bleiben und so gar nicht richtig in Stimmung kommen, findet natürlich trotzdem wieder ein kleines Weihnachtgewinnspiel auf unserem Blog statt, in dem wir lokale Produkte aus Kaule verlosen.

 

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Fotoparade 2017 – und wir sind wieder dabei

Michael von Erkunde die Welt hat wieder zur Fotoparade gerufen – die zehn schönsten Bilder in zehn Kategorien aus den letzten sechs Monaten gilt es zu finden - und das schönste Bild. Da wir in den letzten sechs Monaten ja durchaus so einige fotogene Orte besucht haben, machen wir natürlich wieder gerne mit und zeigen euch unsere Lieblingsbilder.

 

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Puppen oder Autos? Geschlechterstereotype bei Kindern

„Nein, heute will ich kein Kleid anziehen“ sagte Miriam mir eines Morgens. Endlich, dachte ich mir – endlich ist sie über ihre pinke Kleid Phase hinweg. Endlich muss ich mit ihr nicht mehr jeden Morgen diskutieren, dass es eine schlechte Idee ist, ihr Ballett Tutu in der Schule anzuziehen. Und endlich muss ich mich nicht mehr ständig beim Einkaufen anhören, dass sie bestimmt schon auf hochhackigen Schuhen laufen kann und alt genug dafür ist.

 

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Muktinath mit Kind - eine unvergessliche Pilgerreise Teil II

Muktinath mit Kind
Der Blick das Tal des Kali Gandaki hinauf, bevor der Wind losfegt

In Teil 1 dieses Textes habe ich die ersten drei Tage unseres Abenteuers auf der Annapurna Runde in Nepal beschrieben – hier kommt jetzt der zweite Teil.

 

Von Marpha aus sind wir am vierten Tag wieder losgelaufen – in den höher gelegenen Dörfern hat man nur ein sehr kleines Zeitfenster um sich draußen aufzuhalten. Ab zwölf Uhr fegt ein unglaublicher Wind durch das Tal, der Staub und teilweise auch kleine Steine aufwirbelt – im Flussbett möchte ich nachmittags nicht unterwegs sein. Wir haben also den Morgen genutzt und sind ca. eine Stunde lang gelaufen, bevor wir das letzte Stück nach Jomsom wieder mit dem Jeep zurück gelegt haben. Es haben sich echt tolle Blicke das Tal hinauf und in die Seitentäler geboten, eine ganz besondere, karge Landschaft, die aber trotzdem eine riesige Faszination auf mich ausübt.

 

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Muktinath mit Kind – eine unvergessliche Pilgerreise Teil I

Muktinath mit Kind
Das Tal des Kali Gandaki

Trotz unserer fünf Jahre in Nepal sind wir ja bis jetzt relativ wenig wandern gewesen –eigentlich sehr komisch, wenn man in Betracht zieht dass das eigentlich unser liebstes Hobby ist. Irgendwie hat es hier aber – bis auf den Poon Hill Trek letztes Jahr – noch nicht so richtig gepasst, weil ich ja auch immer sehr bei der Arbeit eingebunden bin und Miriam ja am Anfang auch noch sehr klein war. Im Oktober hat sich dann  aber für uns eine Gelegenheit geboten, unser Repertoire ein wenig auszubauen und diese haben wir natürlich gerne genutzt!

 

Sehr gute Freunde von uns haben eine Tour nach Muktinath mit ihrer nepalischen Familie geplant und uns gefragt, ob wir nicht mitkommen möchten. Da haben wir natürlich nicht lange überlegt und uns gleich der Gruppe angeschlossen, und die Erfahrungen die wir dann machen durften, haben wirklich alle unsere Erwartungen übertroffen!

 

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Ausflug zur Schrammsteinaussicht – Abenteuer mit Kind

Schrammsteinaussicht mit Kind
Wenn man sich über das Geländer lehnt, kann man sogar die Elbe sehen - die Schrammsteinaussicht

Die Schrammsteine sind eines der berühmtesten Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges und bieten ein unglaubliches Panorama – natürlich konnten wir uns das nicht entgehen lassen. An unserem dritten Tag in der Sächsischen Schweiz haben wir also eine kleine Wanderung von Bad Schandau zur Schrammsteinaussicht gemacht.Was wir allerdings nicht wussten, war die Tatsache dass allein schon der Weg dorthin eine kleine Herausforderung sein würde und uns so sehr fordern würde...

 

 

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Sächsische Schweiz mit Kind – über die Schwedenlöcher zur Bastei

Sächsische Schweiz mit Kind
Die Bastei - die bekannteste Sehenswürdigkeit der Sächsischen Schweiz

Deutschland hat verdammt schöne Ecken, das habe ich dieses Jahr wieder mal feststellen dürfen. Zum ersten Mal sind wir im September auch mal in die Sächsische Schweiz gekommen, um dort ein wenig zu wandern. Und ich kann sagen, ich bin hellauf begeistert!

 

Am ersten Tag wartete gleich ein absolutes Highlight auf uns: Durch die Schwedenlöcher hoch zur Bastei, der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in der Sächsischen Schweiz.

 

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Warum Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern Mist ist

Freiwilligenarbeit im Ausland hat sich in den letzten Jahren zu etwas entwickelt, was für viele zum Reisen dazu gehört. Als ich vor fast 15 Jahren nach dem Abi in Ecuador in einem ökologischen Reservat gearbeitet habe, war ich in meinem Jahrgang noch die absolute Ausnahme, aber heute gehen unglaublich viele Jugendliche nach der Schule oder auch noch während des Studiums ins Ausland, um dort neben Urlaub zu machen auch noch etwas Gutes zu tun.

 

An sich finde ich das total klasse, Freiwilligenarbeit war für mich und meinen Werdegang sehr wichtig und hat mein ganzes Leben geprägt. Auch wenn man sich natürlich bewusst sein muss, dass es in solchen Aufenthalten eher um das eigene Lernen gehen sollte als darum, anderen etwas beizubringen oder zu helfen, kann so eine Zeit im Ausland echt eine wichtige Rolle spielen. Trotzdem gibt es eine bestimmte Art von Freiwilligenarbeit, die ich absolut nicht unterstützen kann und über die ich deshalb jetzt auch diesen Artikel schreiben möchte: Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern.

Auf den ersten Blick klingt die Idee ja super: Man hilft armen und hilflosen Kindern in Waisenhäusern durch seine Arbeit und leistet vielleicht sogar noch durch einen finanziellen Beitrag, dass das Waisenhaus weiter betrieben werden kann. Leider ist das Ganze nicht ganz so simpel.

 

 

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Reiseplanung mit Kind - Roundup

Reiseplanung mit Kind
Oft haben wir die schönsten Erlebnisse ungeplant - wie hier in Peru

Ich bin kein großer Planer, das muss ich unumwunden zugeben. Auch bei Reisen lasse ich meistens alles auf mich zukommen und habe bis jetzt vor allem auf meinen längeren Reisen selten mal ein Hotel vorgebucht oder eine echte Routenplanung gemacht, an die ich mich dann wirklich gehalten hätte. So war ich schon immer, und auch mit Miriam hat sich ehrlichgesagt wenig daran geändert. Auf unserer letzten langen Reise in Südamerika ist mir dann aber an mehreren Beispielen nochmal deutlich geworden, dass diese Art zu Reisen für uns sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Wir konnten zum Beispiel nicht in einen Ort fahren, den ich eigentlich fest auf der Liste hatte, da dort alles ausgebucht war und ich mich viel zu spät gekümmert habe. In Brasilien sind wir in eine Stadt gefahren, die sehr gefährlich war und in der wir uns fünf Tage im Hotel verkrochen haben, da ich zu viel Angst hatte, vor die Tür zu gehen, weil ich mich nicht im Vorhinein vernünftig informiert habe. Andererseits waren wir durch unsere Flexibilität in der Lage, spontan eine wunderschöne Wanderung in Peru einzuschieben und die Einladung unseres Freundes in den Dschungel anzunehmen – Erfahrungen, die sicherlich zu den schönsten auf unserer ganzen Reisen gehörten.

 

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Höhenwanderungen mit Kindern – 6 Tipps damit es klappt

Wandern mit Kindern, Höhentrekking mit Kindern
Miriam auf dem Pass des Santa Cruz Treks

Wandern mit Kindern ist macht viel Spaß und immer mehr Familien sind mit ihrem Nachwuchs draußen unterwegs. Aber wie sieht es mit Wanderungen in die Höhe aus? Viele Eltern sind unsicher, wie hoch sie mit ihren Kindern aufsteigen können und welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.

 

Miriam und ich waren schon viel in größeren Höhen unterwegs – ihr höchster Aufstieg war bis auf 5000 m in Peru. Wir haben aber auch schon mal an einem Tag einen Marsch bewältigt, in dem sie fast 1000 Höhenmeter auf 4750 m getippelt ist – echt beeindruckend für ihr Alter. Miriam hatte mit der Höhe noch nie Probleme, mich hat es allerdings schon mal erwischt. Als 20jährige wäre ich nach dem Versuch einer Bergbesteigung in Bolivien auf 6000 m Höhe mal fast im Schnee liegen geblieben. Zum Glück haben mich unser Guide und meine Freundin so mehr oder weniger nach unten gezogen, aber so habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schnell man jegliche rationale Kontrolle über sich verlieren kann und wie gefährlich die Höhenkrankheit sein kann. Bei allen Höhentouren – und natürlich besonders, wenn man mit Kindern unterwegs ist – gibt es daher einige Dinge, die man beachten muss um auf der sicheren Seite zu bleiben.

 

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Die junge Mutter und der Softwareentwickler – Sexismus als Mutter

Sexismus als Eltern, Sexismus als Mutter

Als ich noch alleinstehend war, hatte ich manchmal das Gefühl, Sexismus in Deutschland ist überwunden (ja, ich weiß, naiv ohne Ende :-)). Ich fühlte mich frei tun zu können was ich wollte, hatte nicht das Gefühl in meinen beruflichen Zusammenhängen als Frau anders behandelt zu werden und fühlte mich verdammt emanzipiert. Seitdem Miriam auf der Welt ist und ich in eine andere Lebensphase eingetreten bin, habe ich aber festgestellt, dass ich da wohl in einer Scheinwelt gelebt habe – Sexismus und Geschlechterdiskriminierung in Deutschland sind weiterhin existent und keineswegs ausgemerzt. Sobald man ein Kind bekommt, wird man in der Gesellschaft plötzlich ganz anders gesehen.

 

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Blogparade: Bye Bye Winter - Hallo Sommer

Ich muss ganz ehrlich sagen, so richtig Wintermüde bin ich dieses Jahr gar nicht - wir hatten ja gar keinen richtigen Winter. Die kalten Monate waren Miriam und ich in Südamerika unterwegs, hier in Nepal ist gerade Sommer, und so richtiger Frust konnte sich bei mir nicht aufbauen. Trotzdem, wenn ich gerade lese dass es in Deutschland aktuell 6 Grad sind, dann bekomme ich doch Lust, in alten Sommerfotos zu schwelgen und mich auf die kommenden Monate zu freuen, in denen die Temperatur dann doch hoffentlich regelmäßig über die 20 Grad klettert. Sehr passend also, dass Before We Die gerade eine Fotoparade genau zu dem Thema durchführt: Bye Bye Winter - Hallo Sommer. Ganz unterschiedliche Reiseblogger zeigen ihre besten Sommerfotos zu verschiedenen Themen, und da möchten Miriam und ich natürlich nicht fehlen. So here goes:

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Ilha Grande – Ohne Geld auf der Insel gestrandet

Ilha Grande mit Kind
Miriam auf der Überfahrt nach Abraao

Nach unseren erholsamen drei Tagen in Paraty sind Miriam als letzten Stopp in Brasilien noch für zwei Tage zur Ilha Grande gefahren. Diese Insel liegt zwischen Paraty und Rio vor der Küste und es gibt dort keine Autos. Das Landesinnere ist noch ein richtiger Dschungel, und man kann sich nur fortbewegen indem man ein Taxiboot nimmt.

 

Vorher hatte ich an einigen Stellen gelesen, dass es auf der Ilha Grande keine Geldautomaten gibt, man muss also genügend Bargeld mitnehmen. Ich bin also extra in Paraty nochmal zur Bank gegangen, um nicht auf der Ilha Grande zu stranden und fühlte mich gut ausgerüstet.

 

Unser Hotel fiel in die Kategorie Glück gehabt. Ich hatte ja wiedermal keine Ahnung, was uns auf der Insel erwartet und bin einfach nur nach dem Preis und den Empfehlungen gegangen. Erst am Tag vor Anreise habe ich realisiert, dass das Hotel nicht im Hauptort Abraão liegt, sondern an einem einsamen Strand, an den wir erst noch mit einem Taxiboot fahren mussten. Zuerst hab ich mich total geärgert, da das ja nur noch Zusatzaufwand bedeutete und wir all unser Gepäck mithatten. Als wir dann aber am Pier ankamen, war ich nur noch froh, dass wir dort nicht bleiben mussten. Gerade hatte ein Kreuzfahrtschiff angelegt und schüttete nun seine Ladung aus, es war laut, voll und absolut nicht die Erholung, die ich mir erhofft hatte. Nach ein wenig Diskussion haben wir dann ein Taxiboot gefunden und haben uns dann von dem wuseligen Ort Abraão verabschiedet, ohne einmal zurückzugucken.

 

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Gewinnspiel – Danke für 500 Likes

In den letzten Wochen haben wir gleich auf zwei sozialen Netzwerken die 500 überschritten! Sowohl auf Facebook als auch auf Instagram folgen uns bereits so viele Menschen, und auch wenn das im Vergleich zu anderen Blogs natürlich noch kleine Zahlen sind, so freuen wir uns doch unglaublich darüber!

 

Als Dankeschön für diese tolle Unterstützung, haben wir wieder mal ein kleines Gewinnspiel auf unserem Blog. Zu gewinnen gibt es diesmal ein richtiges kleines Nepal Paket: Einen Schal von Kakani Himalayan Natural Dyes, eine Tasche vom Frauenprojekt Jeevankala und eine Packung Tee von der Teefarm aus Kaule.

 

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Paraty – Im Hostel mit Kind

Im Hostel mit Kind, Paraty mit Kind
Miriam hatte schnell ihren Lieblingsplatz gefunden.

Nach unserer negativen Erfahrung in Fortaleza hatten Miriam und ich absolut keine Lust mehr auf Großstädte. Unser Flug ging zwar nach Rio, wir haben uns dann aber dort direkt am Flughafen von einem Shuttle abholen lassen, das uns nach Paraty bringen sollte. Paraty ist ein kleines Dorf ein wenig südlich von Rio, welches anscheinend einer der wenigen Orte in Brasilien mit kolonialem  Charme sein sollte.

 

Das Abholen hat auch super geklappt, diesmal stand wirklich jemand mit unserem Namensschild am Ausgang. Da wir die einzigen waren, die zu dieser Uhrzeit gebucht hatten, hatten wir den Minibus ganz für uns alleine. Nach fünf Stunden angenehmer Fahrt sind wir dann also in Paraty angekommen, aber als der Fahrer uns in unser Hostel brachte hat mich fast der Schlag getroffen: Laute Musik, alle Gäste mit einem Cocktail in der Hand und ich war mit Abstand die älteste dort – ich hatte ein klassisches Partyhostel gebucht… Wiedermal ein Zeichen, dass ich wohl ein wenig an meinen Planungsfähigkeiten arbeiten muss.

 

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Fortaleza, oder wie die Angst bei uns einzog

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Fortaleza in der Abenddämmerung - Vom Hotelbalkon aus ganz schön...

In Brasilien sollte unsere gemeinsame Zeit mit meiner Mutter enden. Eigentlich wollte sie schon von Rio de Janeiro aus wieder nach Deutschland fliegen, aber von dort haben wir keine bezahlbaren Direktflüge gefunden, oder wenigstens Flüge ohne unmögliche Wartezeiten. Condor fliegt aber aus verschiedenen nordbrasilianischen Städten direkt nach Frankfurt, also haben wir uns überlegt, noch ein paar Tage Strandurlaub in Fortaleza zu machen, bevor es für Annette wieder in das kalte Deutschland gehen sollte.

 

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Von Buenos Aires nach Rio de Janeiro – Nervenzusammenbruch inklusive

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Am Anfang waren wir noch hoffnungsvoll...

Wie schon im letzten Jahr war der ursprüngliche Aufhänger unserer Reise auch dieses Mal wieder die OnSustainabilty Konferenz, diesmal in Rio. Nach unseren sechs Wochen in Patagonien mussten wir also irgendwie nach Rio de Janeiro kommen, damit ich pünktlich für meine Präsentation dort sein könnte. Den Flug für unsere speziellen Daten zu finden war schon schwierig genug, und um nicht zu tief in die Tasche greifen zu müssen, haben wir uns schließlich für eine etwas risikoreiche Variante entschieden: Wir sollten erst morgens um acht ankommen, so dass mir vier Stunden bleiben würden, um zur Konferenz zu kommen. Da unser Hotel aber in direkter Nachbarschaft zum Konferenzort war, sah ich da kein großes Problem.

 

Frohen Mutes sind wir dann also am Abend in Buenos Aires zum Flughafen gefahren. Ich kam mir total klug vor, da ich extra Mal daran gedacht hatte, alle meine Sachen für die Konferenz im Vorhinein zusammenzusuchen und in eine spezielle Tasche zu packen. Mit in der Tasche: Miriams Badesachen, damit meine Mutter mit ihr direkt in den Pool gehen könnte, auch wenn wir eventuell erst später einchecken könnten.

 

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Ausflug mit Kind in El Calafate – Die Super-Gletscher-Tour

Drei Generationen auf Super-Gletscher-Tour :-)
Drei Generationen auf Super-Gletscher-Tour :-)

Unsere letzte Station in Patagonien sollte El Calafate auf der argentinischen Seite sein. Von dort aus kann man sehr gut den Nationalpark der Gletscher erkunden, ein riesen Areal in dem es mehrere hundert Gletscher gibt. Die Bekanntesten sind wohl der Upsala Gletscher (der zweitgrößte) sowie der Perito Moreno, an dessen Eiswand man ganz nah ran kommt und den man mit etwas Glück auch beim Kalben beobachten kann.

 

Um möglichst viel in einen Tag zu packen, haben wir uns für die sogenannte Super-Gletscher-Tour entschieden: Drei der größten und spektakulärsten Gletscher des Parks an einem Tag. Dies sollte also unser großes Finale sein. Morgens ging es per Boot zum Upsala Gletscher, dann am Spegazzini Gletscher vorbei und anschließend per Bus zum Perito Moreno.

 

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Laguna Nimez – Vogelabenteuer in El Calafate

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Wo sind denn jetzt hier die versprochenen Flamingos?

Unser letzter Stopp auf der Patagonienreise war El Calafate in Argentinien. Nach tollen vier Wochen in wilder Natur war dies eine gute letzte Station für unser Abenteuer.

 

Neben der Super-Gletscher Tour stand auch noch ein Besuch der Laguna Nimez auf dem Programm. Dieses Vogelschutzgebiet lag in direkter Nähe unseres Hotels und war so zu Fuß zu erreichen – mal eine nette Abwechslung zu den ewig langen Fahrten der letzten Wochen. Miriam hoffte darauf, Flamingos zu sehen und Annette und ich einfach auf einen netten Spaziergang.

 

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Nationalpark Torres del Paine mit Kind – Traum oder Albtraum?

Torres del Paine, Torres del Paine mit Kindern
Die Torres - Das Wahrzeichen des Nationalparks. Wunderschön, aber trotzdem hatten wir nicht nur gute Erfahrungen

Eine Patagonienreise ist nicht komplett ohne einen Besuch im Nationalpark Torres del Paine. Der Park ist wohl das, woran die meisten als erstes denken, wenn sie Patagonien hören. Also sollte es auch für uns dorthin gehen und wir haben uns ganze vier Tage Zeit genommen, den Park zu erkunden. Unsere Erfahrungen waren allerdings nicht nur positiv – was uns aufgestoßen ist möchte ich hier mal verarbeiten.

 

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Patagonien mit Kindern – ein paar praktische Tipps

mit Kind in Patagonien, Tipps für Patagonienreise, Familienreise
Wind, Sonne, Regen - wir hatten alles dabei. Miriam war nicht immer begeistert :-)

Wir haben ja die ersten Wochen dieses Jahres in Patagonien verbracht und hatten eine ganz tolle Zeit dort. Ich fand es aber im Vorhinein ein wenig schwierig, Infos zum Reisen mit Kindern dort zu finden, also hab ich einfach mal ein paar Sachen zusammengeschrieben, die mir vorher sicherlich geholfen hätten.

 

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Nein, ihr seid nicht „alleinerziehend fürs Wochenende“!

Heute muss ich mich mal über eine Redensart aufregen, die mir in letzter Zeit viel zu oft untergekommen ist: Mein Partner/meine Partnerin arbeitet so viel, ich hab das Gefühl ich bin alleinerziehend. Oder gerne auch: Nächste Woche bin ich dann alleinerziehend (weil der Partner/die Partnerin nicht da ist).

 

Ich bin seit sieben Jahren alleinerziehend, und mittlerweile kann ich es echt nicht mehr hören. Natürlich ist es anstrengend, wenn man mehr oder weniger alleine für die Kinderbetreuung zuständig ist, weil der Partner aus welchen Gründen auch immer grad nicht da ist. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass man alleinerziehend ist. Und ich empfinde es mittlerweile fast als Beleidigung, wenn Leute das sagen.

 

Ich bin seit sieben Jahren alleine für meine Tochter zuständig. Das heißt aber eben nicht nur, dass ich mich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr um sie kümmere, sondern hat für mich noch ganz andere Dimensionen.

 

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Ausflüge in Puerto Natales  – Mit dem Boot zum Gletscher Serano

Bootstour Gletscher Serrano, Puerto Natales, Chile, Patagonien mit Kind
Ein ganzer Tag auf dem Boot - mein perfekter Ausflug... Miriam war sich da noch nicht so sicher

Nach unseren vier Tagen in Punta Arenas sind wir dann mit dem Bus weitergezogen nach Puerto Natales, dem Hauptzugang zum Nationalpark Torres del Paine. Aber auch von Puerto Natales aus kann man tolle Tagesausflüge machen, in denen man viel entdecken kann.

 

Annette hatte uns schon von Deutschland aus einen ganz besonderen Ausflug ausgesucht. Einen ganzen Tag lang sollte es mit dem Boot von einem Gletscher zum nächsten gehen, inklusive deftigem Mittagessen in einer Estancia, einer Schafsfarm mitten im Nirgendwo. Ich war natürlich sofort Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, dass es endlich los geht. Miriam war etwas skeptischer, und wohlweißlich haben wir ihre Spielzeugpferde mitgenommen, damit sie im Zweifelsfalle auch noch was zu tun hätte.

 

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Isla Magdalena – Unser Ausflug zu den Pinguinen

Bootstour, Ausflug mit Kind, Chile mit Kind, Pinguine
Miriam genießt die Sonne auf Deck