Jeepsafari im Chitwan Nationalpark – In Nepals Dschungel

Wenn man an Nepal denkt, so haben die meisten Leute sofort die hohen Berge im Sinn. Nepal hat aber auch richtigen Dschungel zu bieten. Im Süden des Landes kann man Elefanten, Tiger, Krokodile und Nashörner sehen und es wird richtig tropisch heiß. Im Oktober haben wir eine Tour in den Chitwan Nationalpark gemacht, und Teil unserer drei Tage dort war eine Jeepsafari durch den Wald – vor allem mit Kindern ein super Erlebnis.

 

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Warum du dir in Nepal auf keinen Fall einen Scooter leihen solltest

Miriam and Eva on the road :-)
Miriam and Eva on the road :-)

Seit fast einem Jahr fahren Miriam und ich ja jetzt schon in Nepal mit dem Scooter herum. Für uns ist dies eine riesengroße Erleichterung, da unsere Wohnung deutlich außerhalb der Ringroad liegt und unsere Bewegungsfreiheit vorher sehr eingeschränkt war. Ich habe immer ein Vermögen für Taxis ausgegeben und wir sind oft zu Hause geblieben, weil es einfach zu kompliziert war, in die Stadt zu kommen. Für uns ist der Scooter eine echte Bereicherung.

 

 

Jetzt habe ich aber schon mehrmals in Foren usw. den Ratschlag für Nepal Touristen gelesen: Leiht euch doch einfach einen Scooter. Und irgendwann ist mir klar geworden, dass ich wahrscheinlich mit unseren Bildern zu der Wahrnehmung beitrage, dass das eine gute Idee sein könnte. Also habe ich mich entschieden dazu mal einen Artikel zu schreiben – denn meine Meinung dazu ist ziemlich eindeutig.

 

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Die Annapurna Runde in Nepal - Gastbeitrag

Der Blick zum Machapuchare Foto: © Klaus Hessenauer
Der Blick zum Machapuchare Foto: © Klaus Hessenauer

Nepal ist ein fantastisches Reiseland, nicht nur für Extrembergsteiger, die es jährlich zu den eisgepanzerten Gipfeln der Achttausender zieht, sondern auch, nein, gerade für Bergwanderer. Vom ambitionierten Trekker bis zum Genusswanderer kommen alle auf ihre Kosten. Nicht zu vergessen Kulturreisende die in die Mystik des Buddhismus und Hinduismus eintauchen wollen. Die Kunstschätze der Königsstädte bieten dem kunsthistorisch interessierten Reisenden ein reiches Betätigungsfeld und dem Bergwanderer oder Trekker ein interessantes Rahmenprogramm für die Tage vor oder nach dem Trekking.

 

Einer der „Klassiker“ und auch eines der beliebtesten Trekkinggebiete Nepals ist die Region um die fünf Annapurnagipfel. Schon früh erschlossen, insbesondere durch die Salzwege von Tibet und die Pilgerpfade nach Muktinath, die eine hervorragende Basis für Trekkingrouten bilden, wird die Route durch das Kali Gandaki-Tal oft scherzhaft als „apple-pie-trek“, Apfelkuchen-Trek’ bezeichnet.

 

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Unterwegs mit Krokodilen – Flusssafari im Chitwan Nationalpark

Menschen im Kanu Chitwan Nationalpark
Im Kanu auf der Flusssafari im Chitwan Nationalpark

„Kannst du deiner Tochter bitte sagen, sie soll ihre Hand nicht ins Wasser halten?“ – diese Anweisung unseres Guides verwundert mich ein bisschen. Um ganz ehrlich zu sein, bin ich ein wenig unvorbereitet auf unser aktuelles Abenteuer. Was könnte es denn für gefährliche Tiere geben, die im Wasser unterwegs sind? Ich dachte, wir gucken uns Vögel an… Aber um sicher zu gehen, sage ich Miriam lieber sie soll ihre Finger nicht aus dem Holzkanu baumeln lassen. Und plötzlich sehe ich den Grund: ein riesen Krokodil liegt auf der Sandbank nur wenige Meter von uns entfernt. Träge liegt es in der Sonne, das Maul geöffnet. Ok, jetzt verstehe ich, und auch Miriam widerspricht nicht mehr.

 

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Lieblingsorte Katmandu – Fusion Himalaya Restaurant

Momos Fusion Himalaya Restaurant Katmandu, Nepal
Momos im Fusion Himalaya - unser Lieblingsgericht

So, da wir immer wieder gefragt werden, wo wir denn in Katmandu gerne Essen gehen und wo tolle Hotels zu finden sind, habe ich jetzt kurzerhand eine neue Rubrik auf unserem Blog eröffnet: Unsere Lieblingsorte in Katmandu.

Den Anfang macht heute das Fusion Himalaya Restaurant – ein absolutes Highlight für uns. Vor allem für ein schnelles Mittagessen kommen wir immer wieder gerne hier her und genießen nepalische Spezialitäten.

 

Das Restaurant Fusion Himalaya hat erst Anfang 2018 eröffnet und gehört seitdem zu unseren Lieblingen. Es liegt an der Straße Paknajol, am Rande von Thamel. Auf zwei Etagen verteilt findet man kleine Tische und eine Sitzecke – genau richtig für ein Mittagessen auf einer Shoppingtour in Thamel oder nach einem Ausflug zum Durbar Square.

 

 

 

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Was ist die beste Reisezeit für Nepal?

Beste Reisezeit für Nepal, Aussicht Fishtail
Für viele Reisende ist die Bergsicht am wichtigsten

Viele Leute, die an einer Reise nach Nepal interessiert sind, stellen mir diese Frage: Was ist eigentlich die beste Reisezeit für Nepal? So einfach ist dies aber gar nicht zu beantworten, denn es kommt sehr darauf an, was man mache möchte und was einem gefällt. In diesem Artikel habe ich daher einfach mal aufgeschrieben, wie das Wetter so in den einzelnen Jahreszeiten ist, und was für Vor- und Nachteile das fürs Reisen hat. Manche Leute besuchen Nepal natürlich auch auf Grund der Festivals oder verschiedenen kulturellen Ereignisse – das habe ich hier mal außen vor gelassen und werde es in einem einzelnen Artikel näher beleuchten.

 

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Lo Manthang – Stadt im Zeichen der Klöster

Kind auf Dachterrasse
Miriam über den Dächern von Lo Manthang

Nachdem wir am vorherigen Tag ja alle unsere Kräfte gebraucht hatten, um von Tsarang nach Lo Manthang zu wandern, haben wir es heute ruhig angehen lassen. Unser ursprünglicher Plan war es, uns morgens die drei Kloster in der Stadt anzugucken und nachmittags den Ort auf eigene Faust zu erkunden und ein wenig shoppen zu gehen. Nach einem leckeren Frühstück mit Pfannekuchen und Kaffee waren wir dann auch schon startklar, bis Arjun uns bremste: morgens war ein Mönch aus dem Kloster vorbei gekommen und hatte mitgeteilt, dass bis drei Uhr niemand da sein Würde, da alle zu einer Puja im Nachbarort gegangen waren.

 

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Tagesausflug in Pokhara – Devi Falls und Gupteshwor Mahadev Cave

Der Weg schlängelt sich weiter durch den Fels, es wird immer dunkler. Zack, schonwieder fast hingefallen. Immer glitschiger werden die Felsen, und ich kann immer noch nicht wirklich erkennen, wo wir eigentlich hingehen. Miriam kann ich kaum noch sehen, sie ist mit ihrer Freundin voraus gelaufen und findet den Höhlengang bestimmt total spannend. Ich kann gerade noch so das Echo ihres Gekichers hören – wenigstens die beiden haben Spaß. Die Luft wird immer drückender und die Feuchtigkeit beträgt bestimmt 1000%. Plötzlich weichen die Wände rechts und links, es öffnet sich eine große Halle und ich kann endlich wieder atmen. Weiter vorne hört man Wasser rauschen und grünliches Licht fällt in die Höhle. Jetzt kann ich auch endlich erkennen, wo wir eigentlich hingegangen sind – hinter den Devi Wasserfall.

 

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Lo Manthang – Ankunft in der verbotenen Stadt

Aussicht Upper Mustang
Eines der letzten Bilder, die wir noch machen konnten...

An unserem siebten Tag in Mustang war es endlich soweit: nach all unseren Anstrengungen sollten wir endlich die Hauptstadt Lo Manthang erreichen. Nachdem wir am Vortag an unserem Ruhetag in Tsarang nochmal ordentlich Kräfte getankt hatten, fühlten wir uns heute bereit, die längste Tagesetappe hinter uns zu bringen.  Von Tsarang sollte es leicht bergauf gehen, dann über eine ausgedehnte Ebene und schließlich über einen letzten Pass. Von dort aus könne man Lo Manthang und seine berühmten Stadtmauern schon erkennen, sagte uns Arjun morgens. Leider haben wir von diesem Tag kaum Bilder, da alle unsere Kameras keine Batterie mehr hatten und wir erst in Lo Manthang wieder alles aufladen konnten…

 

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Ruhetag in Tsarang – Tagesausflug nach Ghar Gompa

Aussicht Berge und Chorten Upper Mustang
Die Sicht von Ghar Gompa in Richtung Tsarang - man kann sich kaum sattsehen

Nachdem wir mit unseren neuen Nachbarn so eine anstrengende Nacht hatten und heilfroh waren, als diese am nächsten Tag weg waren, haben wir es ruhig angehen lassen. Unseren zweiten Kaffee haben wir oben auf dem Dach getrunken und in Ruhe überlegt, wie wir den Tag verbringen könnten. Ich hatte Lust zu laufen, die anderen drei eher auf eine ruhige Kugel, so dass wir uns entschieden, den heutigen Tag nicht zusammen zu verbringen. Ungefähr zwei Stunden westlich lag ein sehr altes buddhistisches Kloster, Ghar Gompa, zu dem Arjun, Deepak, Keshab und ich einen Tagesausflug machen wollten. Gisa, Annette und Miriam hatten den Plan, die Gasdusche in unserem Guesthouse auszuprobieren und den Ort an sich nochmal im Sonnenschein zu erkunden.

 

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Wandern in Nepal – Wichtige Tipps (Interview)

Aussicht Langtang mit Gebetsfahnen
Wandern in Nepal - ein Traumziel für viele

Vor der ersten Tour nach Nepal haben viele Fragen, was wohl auf sie zukommt. Ich habe heute mit einem Experten gesprochen, der ein paar wirklich super Tipps geben kann. Dil Sapkota arbeitet seit über 23 Jahren im Tourisumssektor in Nepal und hat seit 14 Jahren eine eigene Trekkingagentur, Adventure Glacier Treks & Expeditions. Miriam und ich haben schon mehrere Touren mit ihm und seiner Agentur gemacht und sind vollauf begeistert. Hier also seine Antworten auf meine Fragen

 

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Von Ghami nach Tsarang – wir sind akklimatisiert

Chorten/Stupas auf dem Weg nach Tsarang
Chorten auf dem Weg zum Pass ins Tal von Tsarang

Nachdem es uns am vierten Tag unserer Wanderung in Upper Mustang ja schon viel leichter gefallen war, auf den Pass aufzusteigen, so zeigte uns der fünfte Tag dann endgültig: wir sind endlich akklimatisiert. Von Ghami wollten wir nach Tsarang wandern und natürlich gab es auch hier wieder einen Pass zu überwinden.

 

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Wandern in Nepal – wie bekomme ich die TIMS Karte?

Möchte man in Nepal auf eine der bekannten Wandertouren im Annapurna-, Everest- oder Langtanggebiet gehen, so braucht man die TIMS Karte. TIMS bedeutet Trekker Information Management System und ist eine Maßnahme des Tourismusministeriums um den Überblick zu behalten, wie viele Trekker wann wo unterwegs sind. Es gibt zwei verschiedene Arten: eine grüne Karte wenn man ohne Guide unterwegs ist und eine blaue, wenn man mit Guide unterwegs ist. Im zweiten Falle besorgt meistens die Agentur die TIMS Karte, ansonsten muss man sich selbst darum kümmern.

 

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Von Syangboche nach Ghami – Planänderung

Nachdem uns der dritte Tag unserer Wandertour in Upper Mustang so schwer gefallen ist und wir ja schon an unserem eigentlichen Mittagsessensstop übernachtet hatten, haben wir am nächsten Tag zusammen nochmal genau überlegt und unsere Pläne geändert. Eigentlich wollten wir in fünf Tagen bis in die Hauptstadt Lo Manthang laufen, dort einen Tag bleiben und anschließend schnell wieder absteigen um die Dauer unseres Permits einzuhalten. Wir merkten aber so langsam aber sicher, dass das nicht möglich sein würde, weil wir einfach zu langsam unterwegs waren. Wir wollten uns ja auch nicht quälen und vor allem auch Zeit für die Kloster und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand haben. Also haben wir uns dazu entschieden, langsamer aufzusteigen und am Ende einen Jeep aus Lo Manthang zurück nach Kagbeni zu nehmen.

Mit dieser angenehmen Aussicht vor Augen sind wir dann wieder mit neuer Energie in unseren vierten Wandertag gestartet. Unser heutiges Tagesziel war Ghami, ein etwas größerer Ort ungefähr 15km von Syangboche entfernt. Und wieder mussten wir aufsteigen, es ging wieder mal über einen Pass ins nächste Tal.

 

 

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Rafting mit Kindern – Der Trisuli River in Nepal

Gruppe mit Kind auf Raft
Endlich konnten auch wir mal ausprobieren, wie es sich mit den Gummiboten so fährt...

River Rafting ist in Nepal eine große Sache. Es gibt hier mehrere Flüsse, auf denen das möglich ist, am bekanntesten ist aber wohl der Trisuli River, der eine ganze Zeit lang neben der Straße von Kathmandu nach Pokhara her fließt. Jahrelang haben wir jetzt aus dem Busfenster die Rafts beobachtet, die wie kleine Spielzeugboote in den Wellen rumgeschubst wurden.  Jedes Mal hat Miriam mich angebettelt, dass wir das doch auch endlich mal machen sollten. Und jetzt war es endlich so weit: Ich hatte meiner Familie in Aussicht ihres Nepalbesuchs Gutscheine für eine Raftingtour zu Weihnachten geschenkt, und Miriam durfte mit.

 

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Weiter in die Höhe – unser dritter Tag in Upper Mustang

Straße in Upper Mustang zum Pass
Die Straße schlängelt sich langsam das Tal hinauf - eine ganz schön schwierige Aufgabe für unsere müden Beine...

Am dritten Tag unserer Wanderung ging es nochmal weiter nach oben – und dass wo uns die Steigungen des vorherigen Tages noch so in den Beinen saßen. Wir wollten bis Gheling laufen, und dort sollten wir unser erstes altes Kloster zu sehen bekomme. Von Samer aus konnte man den Talausgang schon sehen, allerdings brauchten wir trotzdem mehr als eine Stunde, um diesen auf den unzähligen Serpentinen zu erreichen. Wir alle hatten nicht besonders gut geschlafen, und die Höhe setzte uns weiter zu, so dass wir deutlich langsamer unterwegs waren, als eigentlich geplant.

 

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Drei Jahre nach dem Erdbeben – die Angst bleibt

In Sekunden muss ich eine Entscheidung treffen: den kurzen Weg durchs Haus, oder den langen über die Terrasse. Um mich herum ist das Chaos ausgebrochen. Menschen schreien, Tische fallen um, Geräusche die ich nicht zuordnen kann übertönen alles. Ich drehe mich um und renne über die Terrasse. Umgefallene Stühle liegen in meinem Weg, Taschen liegen herum – ein kleiner Teil meines Gehirns überlegt die Stühle wieder aufzustellen, während der andere schreit:“ Lauf, lauf um dein Leben“.  Mit Mühe kann ich die Holzbrücke überqueren, die die Terrasse mit dem festen Grund verbindet. Obwohl fester Grund gerade relativ geworden ist, alles bewegt sich. Links sehe ich wie das Schilf aus dem Teich, der sonst so friedlich hinter meinem Marktstand liegt in die Luft geschleudert wird. Und in der Sekunde in der mein Fuß den Stein berührt bricht die Panik über mich herein: Wo ist Miriam.

 

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Cook like a local – Kochen lernen in Kathmandu

„Noch viel kleiner“.  Sakuntala beugt sich über meine Schulter und muss ein wenig lachen, da offensichtlich die Größe der Kohlstücke auf meinem Schneidbrettchen noch vollkommen inakzeptabel ist. Ok, dann eben noch ein wenig kleiner. Neben mir müht sich Miriam mit Möhrenschnippselchen, die auch noch viel kleiner werden sollen, meine Geschwister schneiden anderes Gemüse, Bettina knetet den Teig und der Geruch von angebratenen Gewürzen liegt in der Luft – wir machen einen Kochkurs in Nepal.

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