Cook like a local – Kochen lernen in Kathmandu

„Noch viel kleiner“.  Sakuntala beugt sich über meine Schulter und muss ein wenig lachen, da offensichtlich die Größe der Kohlstücke auf meinem Schneidbrettchen noch vollkommen inakzeptabel ist. Ok, dann eben noch ein wenig kleiner. Neben mir müht sich Miriam mit Möhrenschnippselchen, die auch noch viel kleiner werden sollen, meine Geschwister schneiden anderes Gemüse, Bettina knetet den Teig und der Geruch von angebratenen Gewürzen liegt in der Luft – wir machen einen Kochkurs in Nepal.

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Von Chugsang nach Samer – hoch hinauf in Mustang

Mustang mit Kind
Die Aussicht auf Chugsang von Chele

Nachdem wir in Chugsang mit leichtem Schneefall angekommen waren und kaum die Umgebung bewundern konnten, da es sehr nebelig war, erwartete uns am nächsten Morgen eine große Überraschung: Unser Hotel lag direkt am Kali Gandaki und der Ausblick auf die roten Klippen, für die Mustang so berühmt ist, war atemberaubend. Guckte man rechts das Tal hinauf konnte man schon den nächsten Ort Chele in der Ferne erkennen, links hinunter lag das weit offene Tal und erschien unendlich.

 

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Unser erster Tag in Mustang – in das verbotene Königreich

Nepal mit Kind, Mustang mit Kind
Wir waren alle aufgeregt: endlich sollte es los gehen

Nachdem wir unsere holprige Fahrt bis nach Kagbeni gut überstanden hatten, sollte es am nächsten Tag mit dem Wanderteil losgehen. Mit unserem Permit hatten wir die Erlaubnis, zehn Tage und neun Nächte in Mustang zu bleiben und uns dieses mystische Königreich per pedes zu erschließen. Vor lauter Nervosität haben wir alle morgens unsere Rucksäcke drei Mal umgepackt, bis dann die Porter vor der Tür standen und sie einfach mitgenommen haben. Endlich ging es jetzt also los, und dick eingepackt haben wir uns auf den Weg gemacht.

 

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Von Pokhara nach Kagbeni - Der Anfang eines großen Abenteuers

Mit Kind in Nepal, Mit Kind in Mustang
Hier sollte es endlich weitergehen...

Wir haben es wahr gemacht – einen meiner größten Träume. Seitdem ich in Nepal lebe hatte ich ein Sehnsuchtsziel. Upper Mustang. Dieses Gefühl, dass ich da unbedingt mal hin muss hat sich letzes Jahr bei unserer Tour nach Muktinath noch verstärkt. Wir waren damals zwei Tage in Kagbeni, dem Eingang zu dem mystischen Königreich Mustang, und ich habe jeden Abend sehnsuchtsvoll in das Tal des Kali Gandaki geblickt. Ich wollte da unbedingt mal hin. Und jetzt war es endlich so weit.

 

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Tagesausflug von Kathmandu mit Kind – Durch den Nagarjun Nationalpark zum Jamacho Kloster

Tagesausflug Nagarjun Nationapark, Nepal mit Kind
Eine Wanderung im Nagarjun Nationalpark ist ein toller Tagesausflug von Kathmandu

Letzte Woche war in Nepal wieder mal ein Feiertag – es wurde die Geburt Shivas gefeiert. Diesen Tag haben wir genutzt, um endlich unsere 1000 K Challenge mit der ersten richtigen Wanderung des Jahres zu starten. Eine Tagestour von Kathmandu sollte es sein – da fiel es uns nicht schwer den Nagarjun Nationalpark auszuwählen. Von unserem Hausdach aus kann man die Gebetsfahnen auf dem Gipfel sehen und die Wanderung war uns noch von unserem ersten Mal vor zweieinhalb Jahren gut in Erinnerung.

 

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Holi mit Kindern in Nepal

Nepal mit Kind, Holi mit Kind
Holi kann auch mit Kind viel Spaß machen

Holi ist ein Festival in Nepal und Nordindien, welches auch das Farbenfestival genannt wird. Als Veranstaltungsreihe hat es auch seinen Weg nach Europa gefunden – eigentlich ist es aber ein traditionelles Fest, bei dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird. Besonders in Kathmandu kann es zu Holi hoch her gehen – ist es also eine gute Idee mit Kindern dieses Fest zu feiern? In diesem Artikel gibt es ein paar Infos und Tipps wie es klappen kann.

 

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Nepal mit Kind - Warum Nepal das ideale Reiseland ist

Mit Kind in Nepal
Gebetsmühlen in Swayambunath - immer wieder gut für einen Ausflug

Ich werde sehr häufig gefragt, ob es nicht schwierig ist in Nepal mit Kind zu leben und ob es nicht zu viele Herausforderungen gibt, mit denen wir hier konfrontiert werden. Jedes Mal antworte ich wieder: Nein, Nepal ist das ideale Reiseland mit Kindern und wir könnten uns nicht wohler fühlen. In diesem Artikel möchte ich euch erklären, warum das so ist und was uns besonders gut gefällt. Natürlich gibt es auch einige Dinge die nicht nur Sonnenschein sind – die sollen natürlich auch nicht unerwähnt bleiben.

 

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Muktinath mit Kind - eine unvergessliche Pilgerreise Teil II

Muktinath mit Kind
Der Blick das Tal des Kali Gandaki hinauf, bevor der Wind losfegt

In Teil 1 dieses Textes habe ich die ersten drei Tage unseres Abenteuers auf der Annapurna Runde in Nepal beschrieben – hier kommt jetzt der zweite Teil.

 

Von Marpha aus sind wir am vierten Tag wieder losgelaufen – in den höher gelegenen Dörfern hat man nur ein sehr kleines Zeitfenster um sich draußen aufzuhalten. Ab zwölf Uhr fegt ein unglaublicher Wind durch das Tal, der Staub und teilweise auch kleine Steine aufwirbelt – im Flussbett möchte ich nachmittags nicht unterwegs sein. Wir haben also den Morgen genutzt und sind ca. eine Stunde lang gelaufen, bevor wir das letzte Stück nach Jomsom wieder mit dem Jeep zurück gelegt haben. Es haben sich echt tolle Blicke das Tal hinauf und in die Seitentäler geboten, eine ganz besondere, karge Landschaft, die aber trotzdem eine riesige Faszination auf mich ausübt.

 

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Muktinath mit Kind – eine unvergessliche Pilgerreise Teil I

Muktinath mit Kind
Das Tal des Kali Gandaki

Trotz unserer fünf Jahre in Nepal sind wir ja bis jetzt relativ wenig wandern gewesen –eigentlich sehr komisch, wenn man in Betracht zieht dass das eigentlich unser liebstes Hobby ist. Irgendwie hat es hier aber – bis auf den Poon Hill Trek letztes Jahr – noch nicht so richtig gepasst, weil ich ja auch immer sehr bei der Arbeit eingebunden bin und Miriam ja am Anfang auch noch sehr klein war. Im Oktober hat sich dann  aber für uns eine Gelegenheit geboten, unser Repertoire ein wenig auszubauen und diese haben wir natürlich gerne genutzt!

 

Sehr gute Freunde von uns haben eine Tour nach Muktinath mit ihrer nepalischen Familie geplant und uns gefragt, ob wir nicht mitkommen möchten. Da haben wir natürlich nicht lange überlegt und uns gleich der Gruppe angeschlossen, und die Erfahrungen die wir dann machen durften, haben wirklich alle unsere Erwartungen übertroffen!

 

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Gewinnspiel – Danke für 500 Likes

In den letzten Wochen haben wir gleich auf zwei sozialen Netzwerken die 500 überschritten! Sowohl auf Facebook als auch auf Instagram folgen uns bereits so viele Menschen, und auch wenn das im Vergleich zu anderen Blogs natürlich noch kleine Zahlen sind, so freuen wir uns doch unglaublich darüber!

 

Als Dankeschön für diese tolle Unterstützung, haben wir wieder mal ein kleines Gewinnspiel auf unserem Blog. Zu gewinnen gibt es diesmal ein richtiges kleines Nepal Paket: Einen Schal von Kakani Himalayan Natural Dyes, eine Tasche vom Frauenprojekt Jeevankala und eine Packung Tee von der Teefarm aus Kaule.

 

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Trekking mit Kindern - Der Poon Hill Trek (Teil II)

Nach einer kalten Nacht sind wir also am nächsten Morgen um 5 Uhr von meinem Wecker unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Miriam hatte so Recht gar keine Lust, sich aus dem Schlafsack zu bewegen und nach draußen in die Kälte zu gehen, aber schließlich konnte ich sie überzeugen und dick eingepackt und mit unseren Kopflampen ausgerüstet sind wir dann schließlich losgezogen.

 

Wir haben uns dann direkt in eine lange Linie eingereiht, da wir natürlich nicht die einzigen waren, die zum Sonnenaufgang zum Poon Hill wollten. Nach ungefähr 20 Minuten kamen wir zum Kassenhäuschen, in dem wir 50 Rupien zahlen mussten, und dann ging es weiter die Treppen hoch. 400 Höhenmeter mussten wir überwinden, und so ganz ohne Kaffee war das schon eine Herausforderung für mich. Zum ersten Mal hat Miriam hier auch geschwächelt und die letzten Meter musste ich sie auf den Rücken nehmen, damit wir es noch nach oben schaffen.

 

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Trekking mit Kindern – Der Poon Hill Trek  (Teil I)

Miriam am Eingang der Annapurna Conservation Area
Miriam am Eingang der Annapurna Conservation Area

Es ist ja fast schon peinlich für mich zuzugeben, dass wir seit mehr als vier Jahren in Nepal leben, aber noch nie so richtig trekken waren. Am Anfang hatte ich die Befürchtung, Miriam könnte die Anstrengung zu viel sein (da war sie ja erst 2,5 Jahre alt…) und dann hatten wir irgendwie nie die Zeit, bzw. haben sie uns nicht genommen. Jetzt sollte es aber endlich so weit sein, wenigstens mal ein kurzer Trek musste dieses Jahr mit drin sein.

 

Nach langem überlegen haben wir uns für den Poon Hill/Ghandruk Trek entschieden. Man kann diese Strecke auch in drei Tagen laufen, wir haben uns aber das Ganze in fünf Tagen vorgenommen, was auch definitiv die richtige Entscheidung war. Von 1000 Höhenmetern sollte es über tausende von Treppen bis auf 3200 m auf dem höchsten Punkt gehen. Um ganz ehrlich zu sein, ich war mir nicht so sicher, ob wir das packen, aber da es sich um einen Rundweg in der Nähe von Pokhara handelt, hätten wir jederzeit umdrehen können. Also der ideale Einsteigerweg.

 

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Miriam und Eva unterwegs – Jetzt auch in bewegten Bildern :-)

Seitdem ich mit dem Blog auf die neue Homepage umgezogen bin, habe ich schon mehrmals „Kooperationsanfragen“ von mehr oder weniger seriösen Unternehmen bekommen, die es eine unglaublich gute Idee fanden, dass ich doch bitte ihren Staubsauger oder ihre tolle neue App, die weder was mit Kindern noch mit Reisen zu tun hat auf meinem Blog vorstellen sollte. Bis jetzt habe ich alle Anfragen immer ohne groß nachzudenken abgelehnt, aber vor einigen Wochen war dann doch etwas sehr interessantes dabei.

 

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Reis in Kaule

Vor zwei Wochen waren Miriam und ich zum ersten Mal beim Reispflanzen in Kaule dabei. Bisher habe ich das immer nur auf dem Weg gesehen, da die Reisfelder der Menschen in Kaule weit im Tal sind und man dort länger als eine Stunde hinläuft… Es hat sich also irgendwie nie ergeben, aber dieses Jahr wollten wir unbedingt dabei sein. Nachdem sich das ganze mehrmals verschoben hat, da es einen Erdrutsch gab der erst mal die Felder beschädigt hatte, war es dann endlich so weit.

 

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Post aus der Vergangenheit

Letzte Woche war ich das erste Mal seit zwei Monaten wieder bei unserer Post-Box. Wir bekommen relativ wenig Post hier, und wenn dann mit Anmeldung, daher gehe ich meistens nur nachgucken wenn ich weiß, es ist etwas unterwegs. Ich hatte gehofft, ein Päckchen meiner Mutter abholen zu können, aber das ist leider immer noch nicht angekommen. Dafür aber eine Postkarte. Aus Österreich. Von meiner Mutter. Dabei hatte meine Mutter mir gar nicht erzählt, dass sie nach Österreich gefahren ist. Und damit fing mein Kopfkino an…

 

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Was war los im April?

Inspiriert von der Monatsrückblicksaktion von Nesting Nomads möchte ich hier nochmal kurz auf den April zurückblicken – vor allem, da ich aus Nepal bis jetzt kaum etwas geschrieben habe… Ja, ich verfalle schon wieder in alte Muster, aber dieser Monat war wirklich unglaublich voll und ich habe wenig Zeit für den Blog gefunden. Wenn ich den Monat in drei Wörtern zusammenfassen sollte, wären das auf jeden Fall Staub, Meetings und Erinnerungen…

 

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Der erste Jahrestag

Miriam zündet Kerzen in Bouddha zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens an
Miriam zündet Kerzen in Bouddha zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens an

Heute ist der erste Jahrestag des Erdbebens in Nepal. Natürlich habe ich in den letzten Tagen oft darüber nachgedacht, was im letzten Jahr alles so passiert ist. Das Beben an sich, die Tage danach, die Soforthilfe und der Winter. Schon verrückt was wir in dieser Zeit alles geschafft haben. Ich bekomme aber immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich mir die Fotos aus der Zeit angucke, vor allem die des Chaos der ersten Tage. Und besonders bitter ist es natürlich, dass durch die Grenzblockade im Herbst und die Unfähigkeit der Regierung so wenig in Richtung Wiederaufbau passiert ist. Die Menschen leben weiterhin in ihren Hütten und haben sich eigentlich damit abgefunden, dass das auch noch mindestens einen Monsun lang so bleibt.

 

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Anleitung zum Passiv-Sein

Es geht wieder mal um Nepal – um genauer zu sein, um die Politik in Nepal. Das letzte Jahr war echt hart, für Nepal, aber auch für mich persönlich. Erst das Erdbeben und all die Zerstörung, dann die Blockade (über die ich mich hier schon mal ausgelassen habe…), und schließlich der harte Winter, den die meisten Menschen in Zelten oder Metallverschlägen verbringen mussten. Aber um dem ganzen noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen, haben sich die Gesetzesmacher hier jetzt nochmal übertroffen.

 

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