Doghammer Wanderflipflops für Eva – ein Testbericht

Wenn bei uns in der Familie ein Gegenstand pro Person ausgesucht werden müsste, der die Person repräsentiert so bin ich mir sicher zu wissen, was meine Geschwister für mich aussuchen würden: Flip Flops. Seitdem ich denken kann laufe ich lieber in Flips Flops oder gleich ganz barfuß als meine Füße in enge Schuhe zu quetschen. Ich habe schon lange Wanderungen in Flip Flops absolviert, die andere nur in hohen Wanderstiefeln gemacht haben – die Freiheit meiner Füße ist mir einfach wichtig.

 

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Blogparade: Unsere Lieblingsberge

Mit Kind in den Bergen
Miriam und ich lieben die Berge - da die 3 liebsten auszusuchen ist gar nicht so einfach...

Da unser 2018 ja im Zeichen der 1000 K Challenge und damit im Zeichen des Wanderns und der Berge steht, macht ich natürlich gerne bei der Blogparade von Stefan von Schwerti on tour zum Thema „Lieblingsberge“ mit. Davon habe ich viele, fühle ich mich doch in den Bergen eigentlich am meisten zu Hause.  Da es nun aber gilt drei auszusuchen, versuche ich mich auf einen pro Kontinent den ich bis jetzt intensiv bereist habe zu beschränken…

 

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Die 1000 K Challenge - Wandern für den guten Zweck

Wandern mit Kind, 1000 K Challenge
Wir werden im kommenden Jahr viel unterwegs sein! 1000 K Challenge, wir kommen :-)

Wenn ihr uns schon etwas länger begleitet, dann wisst ihr ja, dass Miriam und ich eher einen ungewöhnlichen Reisestil haben. Strand und All Inclusive ist nicht so unser Ding, wir mögen es immer lieber etwas wilder und abenteuerlicher. Letztes Jahr war schon echt toll und wir haben unglaubliches erlebt – dieses Jahr möchten wir das aber auf ein neues Niveau heben. 2018 wird für uns im Zeichen des Wanderns stehen! Draußen in der Natur sind wir am glücklichsten, und das möchten wir im kommenden Jahr voll auskosten. Gleichzeitig möchten wir uns aber auch eine Herausforderung stellen: insgesamt 1000 km sollen es in diesem Jahr werden! So eine Aktion braucht natürlich auch einen Namen: die 1000 K Challenge.

 

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Bye Bye 2017 – Hello 2018

Schon wieder ist es soweit und ein Jahr ist um. Wenn ich so überlege, was wir in 2017 alles erlebt haben, kann ich es gar nicht fassen – so viel passt in nur 12 Monate? Wir haben dieses Jahr unserem Blognamen alle Ehre gemacht – Miriam und Eva unterwegs. Oh ja, wir waren unterwegs, aber so richtig.

 

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Weihnachten in Katmandu

Weihnachten mit Kind im Ausland
Miriam und der Supermarktweihnachtsmann...

Die letzten Jahre haben wir es immer geschafft, pünktlich zum Fest in Deutschland zu sein, doch dieses Jahr sind wir für Weihnachten zum ersten Mal in Nepal. In 2017 sind wir so unglaublich viel unterwegs gewesen, dass es mir im Sommer wie eine gute Idee vorkam, einfach mal ein paar Monate an einem Ort zu sein. Und um ehrlich zu sein – ich mag natürlich Weihnachten gerne, aber vor allem wegen der Zeit zusammen als Familie. Und unsere Familie besucht uns in ein paar Wochen.

 

Trotzdem ist es irgendwie komisch, so weit weg zu sein. Wenn ich auf Facebook oder Instagram die ganzen Bilder von Weihnachtsmärkten, Blechen voller Plätzchen und schön geschmückten Wohnzimmern sehe wird mir schon manchmal ein wenig schwer ums Herz. Und vor allem Miriam leidet gerade, da sie vor allem ihre Oma bitterlich vermisst. Dazu kommt, dass wir gerade an der Dreimonatsmarke sind, eine Zeit in der wir oft Heimweh bekommen, egal ob Weihnachten oder nicht.

 

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Weihnachtsgewinnspiel

Obwohl wir dieses Jahr zum ersten Mal zu Weihnachten in Nepal bleiben und so gar nicht richtig in Stimmung kommen, findet natürlich trotzdem wieder ein kleines Weihnachtgewinnspiel auf unserem Blog statt, in dem wir lokale Produkte aus Kaule verlosen.

 

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Fotoparade 2017 – und wir sind wieder dabei

Michael von Erkunde die Welt hat wieder zur Fotoparade gerufen – die zehn schönsten Bilder in zehn Kategorien aus den letzten sechs Monaten gilt es zu finden - und das schönste Bild. Da wir in den letzten sechs Monaten ja durchaus so einige fotogene Orte besucht haben, machen wir natürlich wieder gerne mit und zeigen euch unsere Lieblingsbilder.

 

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Puppen oder Autos? Geschlechterstereotype bei Kindern

„Nein, heute will ich kein Kleid anziehen“ sagte Miriam mir eines Morgens. Endlich, dachte ich mir – endlich ist sie über ihre pinke Kleid Phase hinweg. Endlich muss ich mit ihr nicht mehr jeden Morgen diskutieren, dass es eine schlechte Idee ist, ihr Ballett Tutu in der Schule anzuziehen. Und endlich muss ich mich nicht mehr ständig beim Einkaufen anhören, dass sie bestimmt schon auf hochhackigen Schuhen laufen kann und alt genug dafür ist.

 

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Warum Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern Mist ist

Freiwilligenarbeit im Ausland hat sich in den letzten Jahren zu etwas entwickelt, was für viele zum Reisen dazu gehört. Als ich vor fast 15 Jahren nach dem Abi in Ecuador in einem ökologischen Reservat gearbeitet habe, war ich in meinem Jahrgang noch die absolute Ausnahme, aber heute gehen unglaublich viele Jugendliche nach der Schule oder auch noch während des Studiums ins Ausland, um dort neben Urlaub zu machen auch noch etwas Gutes zu tun.

 

An sich finde ich das total klasse, Freiwilligenarbeit war für mich und meinen Werdegang sehr wichtig und hat mein ganzes Leben geprägt. Auch wenn man sich natürlich bewusst sein muss, dass es in solchen Aufenthalten eher um das eigene Lernen gehen sollte als darum, anderen etwas beizubringen oder zu helfen, kann so eine Zeit im Ausland echt eine wichtige Rolle spielen. Trotzdem gibt es eine bestimmte Art von Freiwilligenarbeit, die ich absolut nicht unterstützen kann und über die ich deshalb jetzt auch diesen Artikel schreiben möchte: Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern.

Auf den ersten Blick klingt die Idee ja super: Man hilft armen und hilflosen Kindern in Waisenhäusern durch seine Arbeit und leistet vielleicht sogar noch durch einen finanziellen Beitrag, dass das Waisenhaus weiter betrieben werden kann. Leider ist das Ganze nicht ganz so simpel.

 

 

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Reiseplanung mit Kind - Roundup

Reiseplanung mit Kind
Oft haben wir die schönsten Erlebnisse ungeplant - wie hier in Peru

Ich bin kein großer Planer, das muss ich unumwunden zugeben. Auch bei Reisen lasse ich meistens alles auf mich zukommen und habe bis jetzt vor allem auf meinen längeren Reisen selten mal ein Hotel vorgebucht oder eine echte Routenplanung gemacht, an die ich mich dann wirklich gehalten hätte. So war ich schon immer, und auch mit Miriam hat sich ehrlichgesagt wenig daran geändert. Auf unserer letzten langen Reise in Südamerika ist mir dann aber an mehreren Beispielen nochmal deutlich geworden, dass diese Art zu Reisen für uns sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Wir konnten zum Beispiel nicht in einen Ort fahren, den ich eigentlich fest auf der Liste hatte, da dort alles ausgebucht war und ich mich viel zu spät gekümmert habe. In Brasilien sind wir in eine Stadt gefahren, die sehr gefährlich war und in der wir uns fünf Tage im Hotel verkrochen haben, da ich zu viel Angst hatte, vor die Tür zu gehen, weil ich mich nicht im Vorhinein vernünftig informiert habe. Andererseits waren wir durch unsere Flexibilität in der Lage, spontan eine wunderschöne Wanderung in Peru einzuschieben und die Einladung unseres Freundes in den Dschungel anzunehmen – Erfahrungen, die sicherlich zu den schönsten auf unserer ganzen Reisen gehörten.

 

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Die junge Mutter und der Softwareentwickler – Sexismus als Mutter

Sexismus als Eltern, Sexismus als Mutter

Als ich noch alleinstehend war, hatte ich manchmal das Gefühl, Sexismus in Deutschland ist überwunden (ja, ich weiß, naiv ohne Ende :-)). Ich fühlte mich frei tun zu können was ich wollte, hatte nicht das Gefühl in meinen beruflichen Zusammenhängen als Frau anders behandelt zu werden und fühlte mich verdammt emanzipiert. Seitdem Miriam auf der Welt ist und ich in eine andere Lebensphase eingetreten bin, habe ich aber festgestellt, dass ich da wohl in einer Scheinwelt gelebt habe – Sexismus und Geschlechterdiskriminierung in Deutschland sind weiterhin existent und keineswegs ausgemerzt. Sobald man ein Kind bekommt, wird man in der Gesellschaft plötzlich ganz anders gesehen.

 

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