Auf unserem Blog halten wir Euch über unsere Abenteuer auf dem Laufenden. Schnorcheln in Mexiko, Alltag in Nepal oder Besuch in Deutschland - wir sind viel unterwegs und unser Leben ist selten langweilig...

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Neu im Blog

Reiseplanung mit Kind - Roundup

Reiseplanung mit Kind
Oft haben wir die schönsten Erlebnisse ungeplant - wie hier in Peru

Ich bin kein großer Planer, das muss ich unumwunden zugeben. Auch bei Reisen lasse ich meistens alles auf mich zukommen und habe bis jetzt vor allem auf meinen längeren Reisen selten mal ein Hotel vorgebucht oder eine echte Routenplanung gemacht, an die ich mich dann wirklich gehalten hätte. So war ich schon immer, und auch mit Miriam hat sich ehrlichgesagt wenig daran geändert. Auf unserer letzten langen Reise in Südamerika ist mir dann aber an mehreren Beispielen nochmal deutlich geworden, dass diese Art zu Reisen für uns sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Wir konnten zum Beispiel nicht in einen Ort fahren, den ich eigentlich fest auf der Liste hatte, da dort alles ausgebucht war und ich mich viel zu spät gekümmert habe. In Brasilien sind wir in eine Stadt gefahren, die sehr gefährlich war und in der wir uns fünf Tage im Hotel verkrochen haben, da ich zu viel Angst hatte, vor die Tür zu gehen, weil ich mich nicht im Vorhinein vernünftig informiert habe. Andererseits waren wir durch unsere Flexibilität in der Lage, spontan eine wunderschöne Wanderung in Peru einzuschieben und die Einladung unseres Freundes in den Dschungel anzunehmen – Erfahrungen, die sicherlich zu den schönsten auf unserer ganzen Reisen gehörten.

 

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Höhenwanderungen mit Kindern – 6 Tipps damit es klappt

Wandern mit Kindern, Höhentrekking mit Kindern
Miriam auf dem Pass des Santa Cruz Treks

Wandern mit Kindern ist macht viel Spaß und immer mehr Familien sind mit ihrem Nachwuchs draußen unterwegs. Aber wie sieht es mit Wanderungen in die Höhe aus? Viele Eltern sind unsicher, wie hoch sie mit ihren Kindern aufsteigen können und welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.

 

Miriam und ich waren schon viel in größeren Höhen unterwegs – ihr höchster Aufstieg war bis auf 5000 m in Peru. Wir haben aber auch schon mal an einem Tag einen Marsch bewältigt, in dem sie fast 1000 Höhenmeter auf 4750 m getippelt ist – echt beeindruckend für ihr Alter. Miriam hatte mit der Höhe noch nie Probleme, mich hat es allerdings schon mal erwischt. Als 20jährige wäre ich nach dem Versuch einer Bergbesteigung in Bolivien auf 6000 m Höhe mal fast im Schnee liegen geblieben. Zum Glück haben mich unser Guide und meine Freundin so mehr oder weniger nach unten gezogen, aber so habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schnell man jegliche rationale Kontrolle über sich verlieren kann und wie gefährlich die Höhenkrankheit sein kann. Bei allen Höhentouren – und natürlich besonders, wenn man mit Kindern unterwegs ist – gibt es daher einige Dinge, die man beachten muss um auf der sicheren Seite zu bleiben.

 

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Die junge Mutter und der Softwareentwickler – Sexismus als Mutter

Sexismus als Eltern, Sexismus als Mutter

Als ich noch alleinstehend war, hatte ich manchmal das Gefühl, Sexismus in Deutschland ist überwunden (ja, ich weiß, naiv ohne Ende :-)). Ich fühlte mich frei tun zu können was ich wollte, hatte nicht das Gefühl in meinen beruflichen Zusammenhängen als Frau anders behandelt zu werden und fühlte mich verdammt emanzipiert. Seitdem Miriam auf der Welt ist und ich in eine andere Lebensphase eingetreten bin, habe ich aber festgestellt, dass ich da wohl in einer Scheinwelt gelebt habe – Sexismus und Geschlechterdiskriminierung in Deutschland sind weiterhin existent und keineswegs ausgemerzt. Sobald man ein Kind bekommt, wird man in der Gesellschaft plötzlich ganz anders gesehen.

 

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Blogparade: Bye Bye Winter - Hallo Sommer

Ich muss ganz ehrlich sagen, so richtig Wintermüde bin ich dieses Jahr gar nicht - wir hatten ja gar keinen richtigen Winter. Die kalten Monate waren Miriam und ich in Südamerika unterwegs, hier in Nepal ist gerade Sommer, und so richtiger Frust konnte sich bei mir nicht aufbauen. Trotzdem, wenn ich gerade lese dass es in Deutschland aktuell 6 Grad sind, dann bekomme ich doch Lust, in alten Sommerfotos zu schwelgen und mich auf die kommenden Monate zu freuen, in denen die Temperatur dann doch hoffentlich regelmäßig über die 20 Grad klettert. Sehr passend also, dass Before We Die gerade eine Fotoparade genau zu dem Thema durchführt: Bye Bye Winter - Hallo Sommer. Ganz unterschiedliche Reiseblogger zeigen ihre besten Sommerfotos zu verschiedenen Themen, und da möchten Miriam und ich natürlich nicht fehlen. So here goes:

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Ilha Grande – Ohne Geld auf der Insel gestrandet

Ilha Grande mit Kind
Miriam auf der Überfahrt nach Abraao

Nach unseren erholsamen drei Tagen in Paraty sind Miriam als letzten Stopp in Brasilien noch für zwei Tage zur Ilha Grande gefahren. Diese Insel liegt zwischen Paraty und Rio vor der Küste und es gibt dort keine Autos. Das Landesinnere ist noch ein richtiger Dschungel, und man kann sich nur fortbewegen indem man ein Taxiboot nimmt.

 

Vorher hatte ich an einigen Stellen gelesen, dass es auf der Ilha Grande keine Geldautomaten gibt, man muss also genügend Bargeld mitnehmen. Ich bin also extra in Paraty nochmal zur Bank gegangen, um nicht auf der Ilha Grande zu stranden und fühlte mich gut ausgerüstet.

 

Unser Hotel fiel in die Kategorie Glück gehabt. Ich hatte ja wiedermal keine Ahnung, was uns auf der Insel erwartet und bin einfach nur nach dem Preis und den Empfehlungen gegangen. Erst am Tag vor Anreise habe ich realisiert, dass das Hotel nicht im Hauptort Abraão liegt, sondern an einem einsamen Strand, an den wir erst noch mit einem Taxiboot fahren mussten. Zuerst hab ich mich total geärgert, da das ja nur noch Zusatzaufwand bedeutete und wir all unser Gepäck mithatten. Als wir dann aber am Pier ankamen, war ich nur noch froh, dass wir dort nicht bleiben mussten. Gerade hatte ein Kreuzfahrtschiff angelegt und schüttete nun seine Ladung aus, es war laut, voll und absolut nicht die Erholung, die ich mir erhofft hatte. Nach ein wenig Diskussion haben wir dann ein Taxiboot gefunden und haben uns dann von dem wuseligen Ort Abraão verabschiedet, ohne einmal zurückzugucken.

 

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Gewinnspiel – Danke für 500 Likes

In den letzten Wochen haben wir gleich auf zwei sozialen Netzwerken die 500 überschritten! Sowohl auf Facebook als auch auf Instagram folgen uns bereits so viele Menschen, und auch wenn das im Vergleich zu anderen Blogs natürlich noch kleine Zahlen sind, so freuen wir uns doch unglaublich darüber!

 

Als Dankeschön für diese tolle Unterstützung, haben wir wieder mal ein kleines Gewinnspiel auf unserem Blog. Zu gewinnen gibt es diesmal ein richtiges kleines Nepal Paket: Einen Schal von Kakani Himalayan Natural Dyes, eine Tasche vom Frauenprojekt Jeevankala und eine Packung Tee von der Teefarm aus Kaule.

 

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