Auf unserem Blog halten wir Euch über unsere Abenteuer auf dem Laufenden. Schnorcheln in Mexiko, Alltag in Nepal oder Besuch in Deutschland - wir sind viel unterwegs und unser Leben ist selten langweilig...

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Neu im Blog

Ausflug zur Schrammsteinaussicht – Abenteuer mit Kind

Schrammsteinaussicht mit Kind
Wenn man sich über das Geländer lehnt, kann man sogar die Elbe sehen - die Schrammsteinaussicht

Die Schrammsteine sind eines der berühmtesten Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges und bieten ein unglaubliches Panorama – natürlich konnten wir uns das nicht entgehen lassen. An unserem dritten Tag in der Sächsischen Schweiz haben wir also eine kleine Wanderung von Bad Schandau zur Schrammsteinaussicht gemacht.Was wir allerdings nicht wussten, war die Tatsache dass allein schon der Weg dorthin eine kleine Herausforderung sein würde und uns so sehr fordern würde...

 

 

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Sächsische Schweiz mit Kind – über die Schwedenlöcher zur Bastei

Sächsische Schweiz mit Kind
Die Bastei - die bekannteste Sehenswürdigkeit der Sächsischen Schweiz

Deutschland hat verdammt schöne Ecken, das habe ich dieses Jahr wieder mal feststellen dürfen. Zum ersten Mal sind wir im September auch mal in die Sächsische Schweiz gekommen, um dort ein wenig zu wandern. Und ich kann sagen, ich bin hellauf begeistert!

 

Am ersten Tag wartete gleich ein absolutes Highlight auf uns: Durch die Schwedenlöcher hoch zur Bastei, der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in der Sächsischen Schweiz.

 

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Warum Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern Mist ist

Freiwilligenarbeit im Ausland hat sich in den letzten Jahren zu etwas entwickelt, was für viele zum Reisen dazu gehört. Als ich vor fast 15 Jahren nach dem Abi in Ecuador in einem ökologischen Reservat gearbeitet habe, war ich in meinem Jahrgang noch die absolute Ausnahme, aber heute gehen unglaublich viele Jugendliche nach der Schule oder auch noch während des Studiums ins Ausland, um dort neben Urlaub zu machen auch noch etwas Gutes zu tun.

 

An sich finde ich das total klasse, Freiwilligenarbeit war für mich und meinen Werdegang sehr wichtig und hat mein ganzes Leben geprägt. Auch wenn man sich natürlich bewusst sein muss, dass es in solchen Aufenthalten eher um das eigene Lernen gehen sollte als darum, anderen etwas beizubringen oder zu helfen, kann so eine Zeit im Ausland echt eine wichtige Rolle spielen. Trotzdem gibt es eine bestimmte Art von Freiwilligenarbeit, die ich absolut nicht unterstützen kann und über die ich deshalb jetzt auch diesen Artikel schreiben möchte: Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern.

Auf den ersten Blick klingt die Idee ja super: Man hilft armen und hilflosen Kindern in Waisenhäusern durch seine Arbeit und leistet vielleicht sogar noch durch einen finanziellen Beitrag, dass das Waisenhaus weiter betrieben werden kann. Leider ist das Ganze nicht ganz so simpel.

 

 

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Reiseplanung mit Kind - Roundup

Reiseplanung mit Kind
Oft haben wir die schönsten Erlebnisse ungeplant - wie hier in Peru

Ich bin kein großer Planer, das muss ich unumwunden zugeben. Auch bei Reisen lasse ich meistens alles auf mich zukommen und habe bis jetzt vor allem auf meinen längeren Reisen selten mal ein Hotel vorgebucht oder eine echte Routenplanung gemacht, an die ich mich dann wirklich gehalten hätte. So war ich schon immer, und auch mit Miriam hat sich ehrlichgesagt wenig daran geändert. Auf unserer letzten langen Reise in Südamerika ist mir dann aber an mehreren Beispielen nochmal deutlich geworden, dass diese Art zu Reisen für uns sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Wir konnten zum Beispiel nicht in einen Ort fahren, den ich eigentlich fest auf der Liste hatte, da dort alles ausgebucht war und ich mich viel zu spät gekümmert habe. In Brasilien sind wir in eine Stadt gefahren, die sehr gefährlich war und in der wir uns fünf Tage im Hotel verkrochen haben, da ich zu viel Angst hatte, vor die Tür zu gehen, weil ich mich nicht im Vorhinein vernünftig informiert habe. Andererseits waren wir durch unsere Flexibilität in der Lage, spontan eine wunderschöne Wanderung in Peru einzuschieben und die Einladung unseres Freundes in den Dschungel anzunehmen – Erfahrungen, die sicherlich zu den schönsten auf unserer ganzen Reisen gehörten.

 

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Höhenwanderungen mit Kindern – 6 Tipps damit es klappt

Wandern mit Kindern, Höhentrekking mit Kindern
Miriam auf dem Pass des Santa Cruz Treks

Wandern mit Kindern ist macht viel Spaß und immer mehr Familien sind mit ihrem Nachwuchs draußen unterwegs. Aber wie sieht es mit Wanderungen in die Höhe aus? Viele Eltern sind unsicher, wie hoch sie mit ihren Kindern aufsteigen können und welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.

 

Miriam und ich waren schon viel in größeren Höhen unterwegs – ihr höchster Aufstieg war bis auf 5000 m in Peru. Wir haben aber auch schon mal an einem Tag einen Marsch bewältigt, in dem sie fast 1000 Höhenmeter auf 4750 m getippelt ist – echt beeindruckend für ihr Alter. Miriam hatte mit der Höhe noch nie Probleme, mich hat es allerdings schon mal erwischt. Als 20jährige wäre ich nach dem Versuch einer Bergbesteigung in Bolivien auf 6000 m Höhe mal fast im Schnee liegen geblieben. Zum Glück haben mich unser Guide und meine Freundin so mehr oder weniger nach unten gezogen, aber so habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schnell man jegliche rationale Kontrolle über sich verlieren kann und wie gefährlich die Höhenkrankheit sein kann. Bei allen Höhentouren – und natürlich besonders, wenn man mit Kindern unterwegs ist – gibt es daher einige Dinge, die man beachten muss um auf der sicheren Seite zu bleiben.

 

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Die junge Mutter und der Softwareentwickler – Sexismus als Mutter

Sexismus als Eltern, Sexismus als Mutter

Als ich noch alleinstehend war, hatte ich manchmal das Gefühl, Sexismus in Deutschland ist überwunden (ja, ich weiß, naiv ohne Ende :-)). Ich fühlte mich frei tun zu können was ich wollte, hatte nicht das Gefühl in meinen beruflichen Zusammenhängen als Frau anders behandelt zu werden und fühlte mich verdammt emanzipiert. Seitdem Miriam auf der Welt ist und ich in eine andere Lebensphase eingetreten bin, habe ich aber festgestellt, dass ich da wohl in einer Scheinwelt gelebt habe – Sexismus und Geschlechterdiskriminierung in Deutschland sind weiterhin existent und keineswegs ausgemerzt. Sobald man ein Kind bekommt, wird man in der Gesellschaft plötzlich ganz anders gesehen.

 

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