28 Antworten für Seppo

Seitdem ich nicht mehr nur noch für Freunde und Familie schreibe, sondern mich bemühe, meinen Leserkreis zu erweitern, habe ich einige interessante Entdeckungen gemacht... Zum Beispiel sehr hilfreiche Facebookgruppen, viele spannende Blogs und natürlich vor allem die Seppo BLOG Auszeichnung. Und um im Rennen um den Oscar der Blogwelt dabei zu bleiben, habe ich mich 28 knallharten Fragen stellen müssen... Ich hoffe mal, meine Antworten beweisen, dass ich die Nominierung natürlich hochverdient habe :-).

  1. Was haben Seppo und Du gemeinsam?

 

Offensichtlich kommen wir beide aus Münster. Das ist ja schon mal was.

 

  1. Wieso hättest Du die SBA nicht verdient?

 

Da fällt mir jetzt grad nichts zu ein…

 

  1. Eine Woche lang keine (soziale) Technik: kein Handy, kein Facebook, kein Blog – nichts. Was würde das mit Dir machen?

 

Nicht besonders viel… Ich lebe in Nepal in einem kleinen Dorf, Stromausfall für mehrere Tage ist nicht ungewöhnlich, wenn mal wieder der Mast umgefallen ist. Auf jeden Fall hab ich dann immer eine gute Ausrede, wenn ich mal wieder eine Deadline verpasst habe.

 

  1. Was inspiriert Dich für Deine Themen?

 

Alles, was um mich herum passiert. Ich schreibe vor allem über das Leben mit meiner Tochter im Ausland und das Projekt in dem ich arbeite, also in der Richtung ein wenig fantasielos… Aber da mit Kind in Nepal so viel Abstruses passiert, gehen mir wenigstens nie die Ideen aus.

 

  1. Wer hat Dir das Hirn so manipuliert, dass Du bei so einem Wettbewerb teilnimmst?

 

Wahrscheinlich die Himalaya-Höhenluft. Scheint mir nicht gut zu tun.

 

  1. Wer sollte Deinen Blog besser nicht lesen?

 

Menschen, die mit Ironie und Sarkasmus nicht umgehen können. Und diejenigen, die keine Lust haben über den eigenen Tellerrand hinauszugucken.

 

  1. Auf einer Skala von eins bis zehn: Was isst Du am liebsten?

 

Fünf. Und dann noch Pizza

 

  1. Welchen Titel hatte Dein erster Blog-Eintrag, welchen wird Dein letzter haben?

 

Der Titel meines ersten Blog-Eintrags war „Abenteuer – wir kommen“. Der letzte wird dann wahrscheinlich heißen: „Kein Bock mehr auf Abenteuer“. Sehe ich aber nicht zeitnah kommen…

 

  1. Was frühstückst Du?

 

Dhal Bhat, Reis mit Linsensuppe. Hab mich den lokalen Gegebenheiten angepasst.

 

  1. Katze oder Hund?

 

Weder noch. Aber meine Tochter mag Hunde sehr gerne.

 

  1. Hast Du sonst niemanden, dem Du das alles erzählen könntest?

 

Nicht so richtig… Beziehungsweise, die Leute die das wissen wollen sind alle so weit weg.  

 

  1. Wer liest Dich überhaupt

 

Angefangen hat es vor allem mit Freunden und Familie, mittlerweile auch einige Leute, die unser Leben unterwegs spannend werden. Aber ehrlichgesagt noch nicht so viele wie ich es mir wünschen würde.

 

  1. Was müsste geschehen, dass Du mit dem Bloggen aufhörst?

 

Ich müsste das Gefühl haben, dass ich nichts mehr zu erzählen habe. Oder keine Lust mehr darauf habe.

 

  1. Welche Eigenschaft an einem Menschen schätzt Du am meisten?

 

Zuverlässigkeit, glaube ich. Das hat ja auch viel mit Vertrauen zu tun, wenn jemand sich an das hält, was er verspricht…

 

  1. Was ist Deine beste Eigenschaft?

 

Hmm, schwer zu sagen. Ich glaube, mein Humor. Jedenfalls lachen immer alle viel, wenn sie mit mir zusammen sind. Vielleicht aber auch über mich, bin mir da manchmal nicht so sicher.

 

  1. Was ist Dein größter Fehler?

 

Meine Ungeduld!

 

  1. Wie, denkst Du, sehen Dich die anderen Menschen?

 

Das müsst ihr andere Menschen fragen.

 

  1. Was würdest Du niemals in einem Blog posten?

 

Dinge, die zu privat sind.

 

  1. Glaubst Du neben Seppos Blog noch an andere Wunder?

 

Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen… Aber eigentlich nicht, Seppos Blog ist glaube ich das einzige.

 

  1. Wenn Du einen Gegenstand in eine Zeitkapsel tun könntest, welche erst in 100 Jahren geöffnet werden würde, welcher Gegenstand wäre das?

 

Donald Trumps Haare. Vielleicht können die ja in der Zukunft herausfinden, woraus das da auf seinem Kopf gemacht ist und es kann den ganzen Planeten mit Energie versorgen oder so…

 

  1. Was bedeutet Schreiben für Dich, was macht es mit Dir?

 

Schreiben hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet, schon in der Schule habe ich Geschichten geschrieben und war die einzige, die den Deutschunterricht spannend fand (jedenfalls am Anfang noch…). Wenn ich etwas aufschreiben kann, dann schreibe ich es mir im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele. Sobald Dinge, die mich ärgern oder sehr beschäftigen auf dem Papier festgehalten sind, kann ich viel distanzierter und ruhiger darauf gucken. Das Schreiben hilft mir oft, einen Gang rauszunehmen und Dinge erst einmal zu hinterfragen, bevor ich mit meiner Ungeduld (siehe oben) einen Haufen Porzellan zerschmeiße. Leider habe ich nicht immer Papier zur Hand, so dass das nicht immer klappt. Aber ich arbeite daran.

 

  1. Wie kriegst Du Seppo ins Bett?

 

Schlechte Frage für mich, ich hab es schon aufgegeben meine 6 jährige Tochter dann ins Bett zu kriegen, wenn ich meine, sie solle schlafen… Andererseits habe ich dadurch einiges an Ressourcen zur Verfügung… Vielleicht mit LaLeLu aus der Spieluhr. Oder ich lese ihm einfach die ersten Kapitel von „Jedes Kind kann schlafen lernen“ vor, ich glaube dabei schläft jeder ein.

 

  1. Was macht Mannsein für dich aus, was Frausein?

 

Jedenfalls bedeutet Mannsein für mich nicht, rosa oder hellgelbe Polohemden zu tragen (ich habe ein paar Semester BWL in Köln studiert und in der Zeit ein kleines Polohemden-Trauma davongetragen). Mannsein bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst und für andere, aber diese auch teilen zu können. Frausein macht für mich Stärke und Eigenständigkeit aus, aber auch die Fähigkeit, Unterstützung anzunehmen.

 

  1. Was bedeutet das Konzept der ewigen Liebe für Dich? Ist es möglich? Wünschenswert?

 

Ich finde das Wort „Liebe“ immer so dramatisch, ich glaube nicht dass ich das für ewig aushalten würde. Ich würde mich viel mehr freuen, wenn ich mit jemandem ewige Zufriedenheit erreichen kann, da klingt friedlicher. Ich glaube nicht daran, dass es für jede Person nur einen Partner gibt, solange man mit sich selbst im Reinen ist, kann man glaube ich mit vielen Menschen glücklich werden.

 

  1. Warum sind 28 Fragen zuviel?

 

Weil ich so lange für die Beantwortung gebracht habe, dass mein Kaffee schon wieder leer ist…

 

  1. Blogger seien Selbstdarsteller, heißt es oft. Warum stimmt das – und ist das schlimm?

 

Natürlich gehört schon ein Schuss Narzissmus dazu, wenn man über sich selbst und sein Leben schreibt und denkt, dass das für andere auch spannend sei. Schlimm finde ich das allerdings nicht, oft genug ist es ja wirklich so, dass andere Menschen sich für das Geschriebene interessieren. Solange man nicht von sich denkt, man sei der Mittelpunkt der Welt ist glaube ich alles im grünen Bereich.

 

  1. Warum machst Du bei dieser Nummer mit?

 

Warum denn nicht? Jedenfalls hat die Teilnahme hier für mich schon dazu geführt, dass ich auf vielen interessanten Blogs gelandet bin, die ich sonst wahrscheinlich nie gefunden hätte. Und allein dafür hat es sich ja schon gelohnt, finde ich.

 

  1. Wie löst Du zwischenmenschliche Konflikte? Offensiv, defensiv oder gar nicht?

 

Das kommt immer sehr auf den Gegenüber an. Ich glaube, ich bin sehr lange ein sehr geduldiger und ruhiger „Konfliktpartner“, aber wenn das Fass einmal zum Überlaufen gebracht ist, ist leider auch kein Halten mehr. Wenn es mir den Aufwand nicht wert ist, gehe ich Konflikten auch manchmal aus dem Weg… Also irgendwie treffen alle drei Optionen auf mich zu.