Ferien auf dem Reiterhof – Unsere Woche auf dem Hof Thomsen

Natürlich nur mit Helm...
Natürlich nur mit Helm...

Seit Monaten schon redet Miriam von Pferden und davon, wie gerne sie doch das Reiten lernen möchte. Ich habe ja eher Angst vor großen Tieren als das Bedürfnis, auf ihnen durch die Gegend zu reiten, aber irgendwann dachte ich mir dann doch, dass wir das für sie wenigstens mal ausprobieren müssten. Als ich meiner Mutter von dieser Idee erzählte, war sie sofort dabei und ich habe angefangen, einen Reiter- oder Ponyhof zu suchen, auf dem wir im Sommer eine Woche verbringen könnten.

Fündig geworden bin ich dann relativ schnell, und wir haben den Hof Thomsen in Mecklenburg Vorpommern für unsere Reiterferien ausgesucht. Durch die schöne Lage an der Ostsee und am Darß dachten wir uns, dass auf für uns was Schönes dabei sein würde.

 

 

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Artenschutzführung im Allwetterzoo Münster – Auch Kamele haben Cellulitis

 Im August habe ich mit Miriam eine Artenschutzführung im Allwetterzoo Münster mitgemacht, und es war echt ein tolles Erlebnis. Während der Sommerferien bietet der Zoo kostenfreie Führungen für Kinder ab 6 Jahre an, was eine phantastische Möglichkeit ist, den Zoo mal etwas näher kennenzulernen.

 

 

Wir hatten das große Glück, dass die Gruppe mit der wir die Führung hatten sehr klein war, so dass Miriam alle ihre Fragen los werden konnte. Im Allgemeinen ging es also um Artenschutz und die Rolle, die Zoos in Bezug darauf spielen.  Dass Zoos da wichtig sind wusste ich schon vorher, aber was genau gemacht wird, war mir gar nicht so klar.

 

 

Erst mal hat die Führerin erklärt, warum Arten überhaupt in Gefahr sein können, also welche Faktoren da reinspielen. Eines wussten die Kinder schon, vor allem aber, dass der Mensch auch indirekt seine Finger im Spiel hat, nämlich durch die Zerstörung von Lebensraum und den Klimawandel war den meisten aber nicht klar.

 

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Nachhaltigkeit für wen?

Der eigentliche Aufhänger für unsere Reise war ja der Besuch einer Konferenz in Portland. Die Konferenz heißt „On Sustainability“ und ist eine Konferenzreihe. Letztes Jahr war ich schon in Kopenhagen dabei, und es hat mir so gut gefallen, dass ich auch 2016 nicht fehlen wollte (ehrlichgesagt plane ich schon 2017, damit es auch ja nicht langweilig wird ;-)). Um diese drei Tage in Portland herum hat sich dann der Rest unserer Reise entwickelt, so dass ich immer wenn jemand gefragt hat, ob wir Urlaub machen sagen konnte: „Nein, ich besuche eine Konferenz. Ist eine Arbeitsreise…“

 

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Warum wir unterwegs sind

Seit dreieinhalb Jahren leben meine Tochter Miriam und ich nun in Nepal und sind weltweit viel unterwegs. Sri Lanka, USA, Mexiko, Holland, Norwegen, Kanada – Miriam hat mir ihren fünf Jahren jetzt schon ihren zweiten Pass, weil im ersten alle Seiten voll mit Stempeln waren.

 

Wenn wir von unserem Leben erzählen, fragen mich viele Leute sofort ob ich nicht Angst habe, dass Miriam mir das irgendwann vorwirft, dass sie nicht an einem Ort aufwächst. Ob Kinder nicht Wurzeln brauchen und Stabilität, und ich glaube viele meiner Gesprächspartner denken sich eigentlich, dass ich sehr egoistisch bin und mein Kind über den Globus schleppe, weil ICH gerne Reisen möchte. Wenig Verständnis finden auch unsere einfachen Lebensbedingungen in Nepal, lange Zeit ohne fließendes Wasser, Waschmaschine oder Fernseher.

 

Ich denke nicht, dass ich egoistisch bin. Natürlich entspricht unser Lebensstil mir sehr, aber gleichzeitig weiß ich, dass die Vorteile für Miriam unzählbar sind.

 

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Mit Kind auf Konferenzreise

Einige von Euch werden sich wahrscheinlich wundern, warum wir plötzlich nach drei Jahren Asien in Amerika unterwegs sind. Der Anlass für unsere Reise war eigentlich eine Konferenz, an der ich gerne teilnehmen wollte, um Ergebnisse meiner Doktorarbeit zu präsentieren. Diese findet im Januar in Portland, Oregon statt. In die USA zu fliegen ist natürlich teuer, und ich bin auf ein Stipendium angewiesen, um überhaupt teilnehmen zu können. Im Vorhinein habe ich mich wieder viel erkundigt, und obwohl es vielfältige Möglichkeiten gibt, Geld zu beantragen, auf die Frage ob der Aufenthalt meiner Tochter auch bezuschusst werden kann gab es immer nur negative Antworten. Und weil es diesmal auf Grund der extremen Entfernung besonders für mich ins Gewicht fällt, hab ich mir nochmal Gedanken darüber gemacht, wie es denn bis jetzt immer so für mich gelaufen ist, und wie ich es geregelt habe, Konferenzen und Kind unter einen Hut zu bringen.

 

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Was ich im letzten Jahr gelernt habe

2015 ist fast zu Ende, und ich muss zugeben, ich bin nicht allzu traurig darüber. Für mich war es eigentlich – jedenfalls wenn man es rein objektiv betrachtet – kein gutes Jahr. Das Erdbeben, die Blockade, der Winter in Nepal, alles Erlebnisse die ich nicht nochmal haben muss.

 

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